SH-Liga : Spiel mit einem Kraftakt gedreht

Die Oeverseerin Wencke Matzen hat freie Bahn und trifft gegen Henstedt.
Die Oeverseerin Wencke Matzen hat freie Bahn und trifft gegen Henstedt.

SG Oeversee nach dem 24:22 gegen Henstedt weiter ohne Verlustpunkt. Trainer Torsten Eggebrecht lobt die Abwehrleistung. Im Angriff zu viele Fehler.

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05. November 2013, 08:00 Uhr

Die Handballerinnen der SG Oeversee/Jarplund-Weding bleiben in der Schleswig-Holstein-Liga weiter ohne Verlustpunkt. Allerdings tat sich die Mannschaft von Trainer Torsten Eggebrecht beim fünften Saisonsieg in Folge gegen die zweite Mannschaft des SV Henstedt-Ulzburg schwer und gewann am Ende äußerst knapp mit 24:22 (11:13). Damit wahren die „Oeverseer Miezen“ mit 10:0 Punkten ihre weiße Weste und sitzen Tabellenführer SG Todesfelde/Leezen (12:0 Punkte) im Nacken.

Die Gastgeberinnen begannen gegen den Tabellenneunten konzentriert und hatten den starken Rückraum der Gäste im Griff. In der Offensive suchte der Tabellenzweite ruhig die Chance und schloss die Angriffe zumeist erfolgreich ab. So stand es nach zehn Minuten 6:3 für die SG Oeversee, die danach aber viele Möglichkeiten liegen ließ und in Tempogegenstöße des SV Henstedt-Ulzburg lief. So wurde aus dem Drei-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit ein 11:13-Rückstand. Nach dem Seitenwechsel behaupteten die Gäste ihre Führung bis Mitte der zweiten Halbzeit. Doch gestützt auf eine immer besser stehende Deckung, glich die SG Oeversee in der 50. Minute zum 20:20 aus. In der Schlussphase war es ein intensives Ringen um den Erfolg, bei dem das Eggebrecht-Team nur noch zwei Gegentreffer zuließ und so am Ende durch einen Kraftakt mit 24:22 die Oberhand behielt.

Dementsprechend war Oeversees Coach nach der Partie froh über den Sieg, aber nur bedingt zufrieden. „Gegen den starken Rückraum der Gäste haben wir eine tolle Abwehrleistung gezeigt. Doch im Angriff haben wir mit Ausnahme von Marieke Andresen nicht gut gespielt. Zudem fehlte uns die nötige Qualität in den Würfen. Aber meine Mannschaft hat nie aufgesteckt und eine tolle Moral bewiesen“, meinte Torsten Eggebrecht.




SG Oeversee/JaWe: Thomsen, Simon - Burghardt (2), Behrendsen (2), Andresen (7), Johanna Bruder, Schäfer (5), Matzen (1), Schaumburg, Katharina Bruder (5), Thesen (1), Blaas, Zboralski (1), Brodersen. – SV Henstedt-Ulzburg: Böhl (5), Calow (5), Blämel (4), Tunnel (4), Wager (3), Kleefeld (1).

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