zur Navigation springen

Champions League : SG will in Plock die ersten Auswärtspunkte

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zwei Mal in der Champions League auswärts angetreten, zwei Mal verloren – am Sonntag um 18 Uhr beim polnischen Vizemeister Wisla Plock will die SG Flensburg-Handewitt endlich den ersten doppelten Punktgewinn in femder Halle landen.

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2015 | 06:00 Uhr

Heute um 7 Uhr macht sich die SG Flensburg-Handewitt auf zu einem Fünf-Tage-Trip. Zunächst geht es nach Polen zu Wisla Plock, wo morgen (18 Uhr) das dritte Auswärtsspiel in der Champions League ansteht. Am Montagmorgen führt der Weg direkt weiter nach Düsseldorf, damit sich die Mannschaft in Ruhe auf das Pokalspiel beim VfL Gummersbach am Mittwoch (19 Uhr) vorbereiten kann. „Alles andere macht keinen Sinn“, sagt Co-Trainer Maik Machulla.

In der vergangenen Saison musste sich die SG im letzten Gruppenspiel bei Wisla Plock mit 29:31 geschlagen geben – allerdings ohne „Sechs“. „Ich hatte damals Drasko Nenadic, Maik Machulla und Ahemd Elahmar im Rückraum“, erinnert sich Trainer Ljubomir Vranjes. Morgen wird eine ganz andere SG auflaufen, und die soll im dritten Anlauf die ersten Auswärtspunkte in der Gruppe A holen. „Wir werden versuchen zu gewinnen“, sagt Vranjes. Der Schwede weiß aber, dass eine knackige Aufgabe auf sein Team wartet. Plock erreichte gegen Veszprem immerhin ein 27:27. „Wisla hat eine gute Mannschaft, spielt einen variablen Angriff und findet Lösungen, die kein anderer hat“, hat der SG-Coach bei seiner Video-Analyse festgestellt. „Ein unangenehmer Gegner, auch wenn Plock keinen Superstar in seinen Reihen hat.“

Bei der SG wird nach wie vor Jim Gottfridsson fehlen. Der Rückraumspieler reiste gestern nach Schweden. Der Arzt der Nationalmannschaft möchte den rechten Mittelfuß noch einmal genau untersuchen, an dem Gottfridsson im vergangenen Jahr zwei Mal operiert worden war. Die SG hatte die Aufnahmen der jüngsten MRT-Untersuchung nach Schweden geschickt, die aber offenbar nicht ausreichten, um eine genaue Diagnose zu stellen. „Das ist nicht optimal gelaufen“, meint Vranjes. Gottfridsson hat derzeit keine Schmerzen. Ob er am Mittwoch wieder einsatzbereit ist, wird sich zeigen. „Dann wir er nachkommen, aber ich werde kein Risiko eingehen“, unterstreicht der SG-Trainer. Mit nach Polen reist auch Kresimir Kozina. Der Neuzugang wird allerdings auf der Tribüne Platz nehmen, da er erst in der Rückrunde in der Königsklasse zum Einsatz kommen darf.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen