A-Jugend-Bundesliga : SG-Trainer justiert in der Pause nach

Der elffache SG-Torschütze Finn Klang wird hier von der Bissendorfer Abwehr aus dem Rhythmus gebracht.
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Der elffache SG-Torschütze Finn Klang wird hier von der Bissendorfer Abwehr aus dem Rhythmus gebracht.

Flensburg-Handewitt schlägt den Drittletzten TV Bissendorf-Holte mit 48:26. Nach dem Wechsel dreht die Mannschaft von Till Wiechers auf.

shz.de von
18. November 2013, 08:00 Uhr

Mit einem unter dem Strich standesgemäßen 48:26 (22:16)-Erfolg über den Drittletzten TV Bissendorf-Holte komplettiert die A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt das aktuelle Spitzen-Trio in der Handball-Bundesliga Nord, das nur mit zwei Minuspunkten belastet ist. „Die zweite Welle war richtig gut“, lobte Coach Till Wiechers. „In der zweiten Hälfte haben wir uns dann auch in der Abwehr gesteigert, da brauchten wir den Positionsangriff fast gar nicht mehr.“

Beim Kabinengang nach 30 Minuten war ein reges Gemurmel bei den Spielern und den Verantwortlich zu registrieren. 16 Gegentore gegen einen Außenseiter – das war viel zu viel. Die Gäste, die mit zwei Sprintern aus dem Osnabrücker Raum hochgedüst waren, nahmen diesen Schwung auch mit auf das Spielfeld. Die SG-Deckung machte es ihnen einfach. Als es nach gut 17 Minuten 14:10 hieß, musste Stammkeeper Thore Jöhnck weichen.

In der Pause hatten alle Gesprächsbedarf. „Wir haben die Abwehr umgestellt, sie hat nun kompakter und defensiver agiert“, so Wiechers. Und Thore Jönhck erhielt seine zweite Chance. „So eine defensive Deckung kommt ihm entgegen, Thore ist enorm stark bei Würfen aus dem Rückraum“, erklärte der Trainer. Und siehe da: Der zurückgekehrte Keeper erreichte nun eine 50-Prozent-Quote, während sich seine Vorderleute auf Einbahnstraßen-Handball spezialisierten.

Die SG-Talente waren nun die „Sprinter“, die davonrasten. 27:16 (36.), 34:20 (45.) und 44:21 (56.) lauteten die Stationen zum Kantersieg. Der eine oder andere mag einwenden, dass die Bissendorfer nun auch ihrer zweiten Garnitur einige Einsatzzeiten gönnten. Doch bei den Gastgebern fehlten über die gesamte Distanz einige Leistungsträger, und es mischten mit Jannis Blumenberg, Marlon Runow und Johannes Krüger teilweise drei B-Jugendliche gleichzeitig mit. Pech hatte Lukas Tambo: Der Kreisläufer knickte eine Minute vor dem Abpfiff mit dem Fuß um und musste an der Seitenlinie behandelt werden.




SG FleHa: Jöhnck, Temme (ab 18.) – Klang (11/3), Frahm (3), Blumenberg (2), Steidtmann (9), Krüger (6), Tambo (3), Runow (1), N. Witte (5), Asmussen (4), Pust (3), Beering (1).
TV Bissendorf-Holte: Thiemann, Kipsieker – C. Rußwinkel (7), Vrana (2), Krone (2), Brauner (6), F. Rußwinkel (2), Rauschen (4), Silz, Schwindt (1), Baune (2). –

Zuschauer: 130.

Zeitstrafen: 1:2. - Siebenmeter: 3:0.

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