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nach zwei niederlagen wieder in der spur : SG Oeversee feiert deutlichen Sieg im Derby

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die SG Oeversee/Jarplund-Weding entscheidet das Derby in der SH-Liga gegen Schleswig IF nach Anlaufproblemen mit 29:18 für sich.

shz.de von
erstellt am 18.Feb.2014 | 06:30 Uhr

Die Handball-Frauen der SG Oeversee/Jarplund-Weding haben ihre schöpferische Pause in der Schleswig-Holstein-Liga genutzt. Nach zwei Niederlagen – den ersten beiden der gesamten Saison – und einem spielfreien Wochenende fand die Mannschaft von Trainer Torsten Eggebrecht wieder in die Erfolgsspur und gewann das Derby gegen Schleswig IF klar mit 29:18 (12:10).

Doch in der ersten Halbzeit war den Oeverseerinnen die Verunsicherung nach den Schlappen gegen Hohn/Elsdorf und in Bredstedt noch anzusehen. Zwar stand die Deckung sehr gut, doch im Angriff wurde zu statisch und nicht mit dem nötigen Druck auf die Schleswiger Abwehr agiert. So war die Partie ausgeglichen und beim 5:5 nach einer Viertelstunde Nach Ballgewinnen und leichten Toren erspielte sich die SG eine 9:6-Führung (22.). Doch SIF hielt dagegen und war beim 12:10-Pausenstand noch auf Augenhöhe. Auch nach dem Wechsel blieb es zunächst ein Kampfspiel und die Gastgeberinnen hatten Glück, dass ihre Torhüterin Sina Thomsen einen Glanztag erwischt hatte. Sie verhinderte mehrfach den Ausgleich, Schleswig kam nicht näher als bis auf 15:14 (38.) heran. Danach platzte der Knoten – es folgte ein 8:1-Lauf binnen zehn Minuten. So setzte sich die SG entscheidend auf 23:15 ab. Gegen die ersatzgeschwächten Gäste fand das Eggebrecht-Team fortan mit schnellem Umschaltspiel immer mehr Lücken und fuhr einen deutlichen Erfolg ein.

Zwar war Coach Torsten Eggebrecht nach der Partie froh, sah aber, dass noch längst nicht alles rund lief: „Im Angriff ist weiter der Wurm drin. Wir machen zu viele Fehler und agierten oftmals zu emotionslos. Dass müssen wir ganz schnell verbessern. Ich hoffe, dieser Sieg gibt uns dafür das nötige Selbstvertrauen.“

SG Oeversee/Jarplund-Weding: Simon, Thomsen - Burghardt, Behrendsen (6), Andresen (1), Schäfer (3), Matzen (5), Schaumburg (1), Katharina Bruder (10), Thiesen, Blaas (3), Zboralski, Brodersen, Johanna Bruder.

Tore Schleswig IF: Kasischke (5), Behncke (5), M. Lübker (3), N. Lübker (2), Puttins (2), Thede (1).

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