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Handball-Pokal : SG nimmt erste Hürde auf dem Weg nach Hamburg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Flensburger ziehen mit 26:16-Erfolg über ersatzgeschwächten SC Magdeburg in Pokal in das Pokal-Achtelfinale ein

Die SG Flensburg-Handewitt hat im Bundesliga-Duell der 2. Hauptrunde des DHB-Pokals ihre Favoritenrolle bestätigt und den schwer dezimierten SC Magdeburg mit 26:16 (12:8) aus dem Rennen geworfen. Damit bleiben nur noch zwei Hürden auf dem Weg zur vierten Teilnahme in Folge am Final4-Turnier in Hamburg.

3500 Zuschauer sahen in der Flens-Arena eine Partie auf mäßigem Niveau. Die Gastgeber wirkten nach dem Blackout in der zweiten Halbzeit der Champions-League-Partie in La Rioja am Wochenende diesmal in der Abwehr sehr viel präsenter. Auch Torhüter Mattias Andersson zeigte sich wieder in gewohnt starker Verfassung.

Das war allerdings auch dringend nötig, denn der SG-Angriff blieb weit unter seinen Möglichkeiten. Schon vor der Pause wurden 13 Wurfgelegenheiten zum Teil leichtfertig vergeben, dazu kamen fünf Ballverluste durch technische Fehler. Das gab den ersatzgeschwächten Gästen, denen sechs Stammkräfte fehlten, die Chance, sich einigermaßen über Wasser zu halten.

Denn auch die SCM-Offensive blieb blass, Spielmacher Haaß und der Halblinke Kneer setzten wenig Akzente, Linkshänder Natek war beim SG-Youngster Nenadic gut aufgehoben.

Für Lichtblicke im Angriff der Flensburger sorgten das Comeback des sehr engagierten Spielmachers Thomas Mogensen und der treffsichere Rechtsaußen Bogdan Radivojevic. So reichte es zur Pause zu einer Vier-Tore-Führung. Danach wurde es nicht wesentlich besser. Magdeburg wehrte sich mit seinen limitierten Möglichkeiten tapfer, die Flensburger suchten weiter ihren Rhythmus im Angriff, fanden ihn aber nur phasenweise. Erst als die Kräfte der Gäste nach 50 Minuten zunehmend erlahmten, setzte sich die SG noch deutlich ab und machte neben dem Einzug ins Achtelfinale auch die Revanche für die Punktspielniederlage in Magdeburg perfekt.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Rasmussen (n.e.) – Karlsson, Nenadic, Eggert (6/2), Glandorf (4), Mogensen (3), Weinhold (3), Heinl (1), Gottfridsson (1), Knudsen (3), Radivojevic (5).

SC Magdeburg: Eijlers, Qenstedt (n.e.) – Wiegert (1), Kneer (2), Musche (2), van Olphen (1), Hornke (2), Natek (1), Ackermann (1), Haaß (4), Hartfiel (n.e.), Janke (1), M. Gebala, Weber (1).

Schiedsrichter: Immel/Klein (Tönisvorst/Ratingen). - Zeitstrafen: 3:3. – 7m: 2:1. - Zuschauer: 3500.

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erstellt am 23.Okt.2013 | 22:10 Uhr

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