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Handball : SG-Nachwuchs schnuppert nur eine Halbzeit lang an der Sensation

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Viertelfinale um die deutsche A-Jugend-Meisterschaft: Flensburg-Handewitt verliert auch im Rückspiel mit 27:29 gegen Magdeburg.

Die männliche A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt ist im Viertelfinale um die deutsche Handball-Meisterschaft erwartungsgemäß gegen den SC Magdeburg ausgeschieden. Die 18:29-Hinspielniederlage an der Börde erwies sich in der Flensburger Idraetshalle für das Team des Trainergespanns Till Wiechers/Jürgen Bauer als zu hohe Hypothek. So unterlag die SG am Ende mit 27:29 (16:12).

In den ersten Minuten schien sich die schlechte Ausgangslage bereits anzudeuten, denn die Gäste gingen schnell mit 4:2 in Führung. Doch danach fand vor allem Torhüter Thore Jöhnck in die Partie und parierte binnen drei Minuten fünf Bälle. So gelang der SG beim 5:4 der Führungswechsel. Gestützt auf starke Leistung von Jöhnck fand auch der Angriff ins Spiel und löste gut über den Kreis auf. So erspielte sich die SG immer wieder einen Vorsprung von drei bis vier Toren. Nach dem 13:10 (22.) gelangen innerhalb von fünf Minuten drei weitere Treffer in Folge, und beim 16:10 schien die Sensation möglich, den Elf-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel vielleicht doch noch zu drehen. Doch die Flensburger vergaben zwei gute Chancen und anstatt mit sieben oder acht Treffern Vorsprung in die Pause zu gehen, mussten die Gastgeber noch zwei Tore zum 16:12-Halbzeitstand schlucken.

Nach dem Wechsel bekamen die SG-Torhüter dann kaum noch einen Ball zu fassen, zudem rannte sich der SG-Angriff mit zunehmender Spielzeit immer mehr in der nun kompromisslosen Magdeburger Deckung fest. Nach dem 18:14 durch den in der ersten Dreiviertelstunde stark aufspielenden Finn Klang nutzten die Gäste die fehlenden Ideen im Flensburger Angriff. Der SCM ging nach dem 18:20 (42.) mit einem 5:0-Lauf mit 23:20 (50.) in Führung. Zwar glich die SG wieder aus und hatte beim 27:27 (57.) selbst noch die Möglichkeit auf den Sieg, doch der SC Magdeburg war kaltschnäuziger in der Chancenverwertung und kam durch zwei Tore von Maximilian Wasilewski zum 29:27-Auswärtssieg.

Nach der Partie waren Wiechers und Bauer enttäuscht. „Die erste Halbzeit war okay, da hat die Mannschaft mit sehr viel Herz gespielt. Doch danach haben wir in Abwehr und Angriff keine gute Quote mehr hinbekommen. Insgesamt haben wir unsere starke Saison gegen den SC Magdeburg in beiden Spielen nicht auf die Platte bekommen“, so das Resümee der SG-Trainer.

SG Flensburg-Handewitt: Jöhnck, Temme - Klang (11/7), Wilhöft, Nicolaisen (5), Steidtmann (1), Leon Witte, Nick Witte, Woyczechowski (1), Wilhelm (2), Asmussen (5), Pust (2), Jürgensen.
SC Magdeburg: Schneider, Stemmler - Zimmermann (5), Wiebe (2), Poek, Wasilewski (3), Soemann (6/1), Saul (7), Czech (5), Stiebler (1), Michael, Hübner, Uscins.

Schiedsrichter: Dauben/Rohmer (Köln).

Zuschauer: 320.

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