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Sieg und Unentschieden für junge Handballer : SG-Nachwuchs legt guten Start hin

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die B-Jugend der SG Flensburg-Handewitt hat sich in der Vorrunden-Gruppe D eine gute Ausgangsbasis erarbeitet und darf vom Halbfinale um die deutsche Handball-Meisterschaft träumen.

Jeweils gut 300 Zuschauer erlebten 100 Minuten Spannung. Dem 23:21 (11:12)-Erfolg über die TSV Burgdorf folgte tags darauf ein 23:23 (10:12)-Remis gegen den SC Magdeburg. „Wir haben es nun selbst in der Hand und müssen die restlichen Spiele gewinnen“, freute sich Trainer Michael Jacobsen. Die SG muss am Sonntag in Burgdorf antreten und schließlich am Sonnabend, 13. Mai, in Magdeburg.

Als stärkste von vier Staffeln war die Gruppe D im Vorfeld eingestuft worden. Ein Blick auf die anderen Ergebnisse signalisierte zumindest, dass der SG-Nachwuchs in einem ausgeglichenen Dreier-Feld gelandet ist. „Körperlich waren die Spiele auf einem sehr hohen Niveau“, meinte Michael Jacobsen. „In der B-Jugend ist es dann aber oft so, dass die spielerische Komponente etwas verloren geht und das Angriffsspiel nicht so flüssig ist, wenn die Intensität hoch ist.“ Er hatte 16 Spieler zur Verfügung, rotierte eifrig, um alle an der „wertvollen Erfahrung“ teilhaben zu lassen.

Unter dem Strich bleibt der SG-Nachwuchs in dieser Saison ungeschlagen. Diese Bilanz hing jedoch gleich zwei Mal am seidenen Faden. Gegen Hannover markierte Jaris Tobeler mit seinem dritten Treffer zwar das 6:4 (12.), dann hatten die Niedersachsen allerdings ihre Sechs-Stunden-Bustour – das Spiel hatte mit 25-minütiger Verspätung begonnen – abgeschüttelt und führten lange Zeit. Der Doppelschlag von Moritz Schaefer zum 15:14 (32.) war ein Strohfeuer. Beim 17:19 (42.) wurde es brenzlig, zumal die SG-Jugend ihre 6:0-Deckungsvariante aufgeben musste.

Jonas Mau hatte einen Gegenspieler im Gesicht getroffen und musste mit einer roten Karte ausscheiden, Eine Entscheidung, die viele als zu hart empfanden. Sie sorgte unfreiwillig aber für einen neuen Impuls. Denn mit einer 3:2:1-Formation brachte die SG die Burgdorfer in Verlegenheit und drehte die Partie. Als Bank erwies sich Jugend-National-Torwart Johannes Jepsen, der in beiden Partien jeweils 20 Würfe parierte. Dennoch erlebte der Anhang eine Berg- und Talfahrt.

Die Magdeburger waren bereits tags zuvor angereist, trainierten noch einmal in der Duburghalle und zogen bis auf 6:11 (17.) weg. In der zweiten Hälfte legte die SG Flensburg-Handewitt zu. Mit Felix Fuhlendorf bot sie im Rückraum einen „Joker“ auf, der das 17:16 (40.) markierte. Jaris Tobeler erhöhte gar auf 20:17 (43.) und löste lauten Jubel in der Wikinghalle aus. Zu früh gefeiert: Das Spiel kippte erneut. Jonas Mau brachte seine Farben vom Kreis mit 23:22 wieder in Führung. Magdeburgs Nationalspieler Robin Danneberg glich 90 Sekunden vor Ultimo aus. Für die SG ergaben sich noch Wurfchancen vom Flügel und aus dem Rückraum, doch sie musste sich mit einem Punkt begnügen.

„Das war eine sehr hektische Schlussphase, in der nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen wurden“, resümierte Michael Jacobsen.

SG gegen Burgdorf: Jepsen, Korn – Fuhlendorf, Zimmermann, Schaefer (4), Mau (1), Eberlein (3), Bandemer, Jöns, Tobeler (7/2), Persson (3), Ebeling (3), Kirschberger (2).

SG gegen Magdeburg: Jepsen, Blumenberg – Fuhlendorf (3), Schmidt (1), Schaefer (1), Mau (6), Eberlein (1), Jöns, Tobeler (6), Kuhrt, Persson, Ebeling (5/1), Kirschberger.

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