zur Navigation springen

Heimniederlage gegen die Füchse Berlin : SG-Nachwuchs ärgert sich über individuelle Fehler

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Ergebnis täuscht. 50 Minuten lang war die A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt drauf und dran, den Füchsen aus Berlin in der Handball-Bundesliga ein Bein zu stellen, musste sich aber mit einer 27:32 (13:11)-Niederlage anfreunden.

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2016 | 11:00 Uhr

„Dummes Gefühl“, meinte SG-Trainer Michael Jacobsen. „Wir hatten unsere Chance, doch dann machen mehrere individuelle Fehler in nur zwei Minuten alles kaputt.“

Gerade hatte Robin Breitenfeldt das 23:23 markiert (50. Minute), da leisteten sich die Gastgeber einen kollektiven Blackout. Zwei Nachlässigkeiten in der Deckung, drei Ballverluste vorne – 120 Sekunden später hieß es 23:27. Die Umstellung der Berliner Abwehr, die statt mit einer 4:2-Formation nun im 6:0-Verband agierte, bedingte sicherlich die Schwächephase der SG-Jugend, die sich letztendlich aber selbst um den Lohn für eine couragierte Leistung brachte.

Gleich drei B-Jugendliche mussten einspringen. Jannek Klein und Brandur Halgirsson, der die Defensive stabilisieren sollte, hatten in den letzten Monaten schon Erfahrung gesammelt. Der quirlige Spielmacher Bo Nielsen war hingegen ein echter Debütant und markierte kurz nach seiner Einwechslung das 9:7 (22.). Das schönste Tor des Tages hatte kurz zuvor Johannes Krüger erzielt: ein Dreher von Linksaußen.

Mit der ersten Hälfte war Jacobsen zufrieden gewesen. „In der Abwehr hatten wir nur ein paar Probleme mit den Berliner Übergängen“, sagte er. „Und auch im Angriff stimmte die Bewegung.“ Der Pausentee war allerdings nicht bekömmlich. Der SG-Nachwuchs hatte Startprobleme, lag 16:18 (37.) im Hintertreffen. Eine neue taktische Ausrichtung in der Deckung bewirkte nur ansatzweise etwas, der kämpferische Elan stimmte dafür. Ärgerlich waren zwei Überzahl-Situationen, in denen sich die SG-Akteure von den Füchsen austricksen ließen. „Da merkte man, dass wir einige neue Leute in der Abwehr hatten“, meinte Michael Jacobsen.

SG Flensburg-Handewitt: Ejlersen, Basenau – Nielsen (1), Halgirsson (2), Krüger (5), Latendorf, Jürgensen (2), Klein (4), Breitenfeldt (4), Kurth (8/4), Thing (1).

Füchse Berlin: Brand, Ferjan – Pust, Heine (4), Schmitz, Rozman (4), Shahak, Bielzer (5), Zimmermann (7), Gugisch (9/6), Krenke (1), Matthes (1), Mathisen (1), Miskovez.

Schiedsrichter: Hamerich/Surrow (Hamburg).

Siebenmeter: 5:6. – Zeitstrafen: 2:4.

Zuschauer: 120.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen