Handball-Bundesliga : SG mit Sorgen: Jim Gottfridsson bricht sich den Fuß

Mittelfuss gebrochen: SG-Spielmacher Jim Gottfridsson fällt länger aus.
Mittelfuss gebrochen: SG-Spielmacher Jim Gottfridsson fällt länger aus.

Der Spielmacher wird heute in der Flensburger Diako von Teamarzt Dr. Thorsten Lange operiert. 31:22-Sieg im dritten Testspiel gegen den schwedischen Meister Alingsas HK.

Avatar_shz von
28. Juli 2014, 08:00 Uhr

Flensburg | Die SG Flensburg-Handewitt muss zum Start in die neue Saison der Handball-Bundesliga am 23. August auf Jim Gottfridsson (Foto) verzichten. Der Spielmacher, der am 2. September 22 Jahre alt wird, hat sich im Trainingslager in Schweden einen Mittelfußbruch zugezogen und wird heute in der Flensburger Diako von Teamarzt Dr. Thorsten Lange operiert. Eine Prognose, wie lange der Schwede ausfällt, gab es zunächst nicht. Zu rechnen ist aber wohl mit mehreren Monaten. Damit wird Gottfridsson, der in der vergangenen Serie zur Stammkraft reifte und großen Anteil am Champions-League-Gewinn hatte, auch für das erste Derby in Kiel (26. August) und für die Vereins-Weltmeisterschaft in Katar (5.-13. September) nicht zur Verfügung stehen.

Die Nachricht überschattete den Abschluss der ansonsten rundum erfreulichen Tage in Schweden. „Wir haben überragende Bedingungen vorgefunden und richtig viel trainiert“, sagte Co-Trainer Maik Machulla. Es ging früh raus aus den Federn zur ersten Laufeinheit um 7 Uhr, gefolgt von einem Krafttraining vormittags und spielerischem Training oder einem Testspiel am Abend. Die letzte Partie in Schweden endete am Freitag Abend mit einem 31:22-Sieg des Champions-League-Siegers über den schwedischen Meister Alingsas HK vor 875 Zuschauern in Lysekil. „Alle eingesetzten Feldspieler haben Tore erzielt. Insgesamt haben die Jüngeren mehr als die Älteren gespielt. Für ein Testspiel am Ende eines sehr harten Trainingslagers war das eine gute Leistung“, befand Machulla.

Der Schwerpunkt in Schweden lag auf Kraft und Ausdauer und bedeutete für die Neulinge Johan Jakobsson, Anders Zachariassen, Kasper Kisum und Kevin Möller eine besondere Erfahrung. „Man hat gesehen, dass der Unterschied zur Arbeit in den früheren Vereinen sehr groß ist. Das ist völlig normal. Wir haben den Willen geschult, über den Punkt zu gehen, an dem es wehtut. Da haben alle gut mitgezogen“, berichtete Maik Machulla. Einen sehr guten Eindruck machte Lars Kaufmann in Schweden. Der 32 Jahre alte Halblinke absolvierte das volle Pensum ohne Beschwerden im drei Mal operierten Knie. „Das war sehr positiv. Wir drücken die Daumen, dass es so bleibt. Es wäre ein Traum, wenn es für Lars so weitergeht. Die zehn Tage haben uns viel Hoffnung gegeben“, sagte Machulla.

Am Freitag ist die SG erstmals in heimischen Gefilden zu sehen. Um 19 Uhr treffen die Flensburger in der Handewitter Wikinghalle auf den dänischen Verein Mors Thy Handbold. Die Tickets kosten für Erwachsene 10 Euro, für Jugendliche 5 Euro.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen