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Handball : SG-Jugend verpasst Finalrunde

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

19:25 gegen VfL Gummersbach: Erste Saisonniederlage für die Mannschaft von Trainer Sascha Zollinger.

Die B-Jugend der SG Flensburg-Handewitt hat die große Chance verpasst, ins Final 4 um die deutsche Meisterschaft einzuziehen. Das entscheidende Spiel der Vorrundengruppe B verlor die Mannschaft von Trainer Sascha Zollinger am Sonnabend in der heimischen Wikinghalle gegen die U16 des VfL Gummersbach klar mit 19:25 (7:9). Mit einem 30:27 (17:17)-Sieg über die SG Kronau/Östringen sicherte sich die SG am Sonntagnachmittag dann Rang zwei in der Gruppe und musste trotzt Punktgleichheit (je 5:3) dem VfL Gummersbach aufgrund des direkten Vergleichs den Vortritt zur Endrunde der vier besten deutschen Teams lassen.

SG Flensburg-Handewitt – VfL Gummersbach 19:25 (7:9)
Die Partie begann recht gut für das Zollinger-Team. Die SG lag zunächst immer mit einem Treffer in Front. Doch nach dem 5:4 (15.) schlichen sich die ersten Fehlwürfe ein, und VfL-Torhüter Lasse Hasenforther bekam den einen oder anderen Ball zu fassen. Sechs Minuten vor der Pause lag die SG noch mit 7:6 vorne, doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Während die Gastgeber das Tor nicht mehr trafen, schlug der VfL Gummersbach zu und ging mit einem 9:7 in die Kabinen. Nach dem Wechsel vernagelte Hasenforther sein Gehäuse förmlich und ließ weitere sechs Minuten keinen Treffer zu. Angeführt vom in der zweiten Hälfte überragenden Max Jaeger, setzte sich Gummersbach auf 13:7 ab. Die SG legte kämpferisch zwar alles in die Waagschale, konnte aber beim 17:21 die Partie nicht kippen. Das Zollinger-Team vergab zwei Riesenchancen gegen den überragenden Hasenforther. Am Ende stand ein 19:25 – der Traum vom Final 4 war zerplatzt. „Das war unsere erste Niederlage in der ganzen Saison und deshalb besonders bitter. Wir haben insgesamt 22 Bälle verworfen. Daran sieht man, dass der VfL eine überragende Abwehr- und Torhüterleistung gebracht hat. Heute war es wohl ein Kopfproblem, aber ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen“, so ein enttäuschter Zollinger.

SG Flensburg-Handewitt: Genähr, Fuhlrott, Reinmann - Breitenfeldt (3/1), Runow (3), Reuß (3), Kurth (2), Blumenberg (4/2), Krüger (3), Eggers (1), Latendorf, Jürgensen, Schröder.
Torschützen VfL Gummersbach: Timm (7), Max Jaeger (7/1), Felix Jaeger (4), Schöneseiffen (4), Lubberich (2), Weiler (1).

SG Flensburg-Handewitt – Kronau/Östr. 30:27 (17:17)
Nur 19 Stunden später fuhr die SG zum Abschluss der Vorrundengruppe B einen verdienten Erfolg ein, der aber nur noch statistischen Wert hatte. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging es bis zum 10:10 Tor um Tor. Dann setzten sich die Gäste 12:10 und 15:13 ab. Die SG schaffte den 15:15-Ausgleich, und mit 17:17 ging es leistungsgerecht in die Pause. Bis zum 22:22 war es ausgeglichen. Mit drei Toren in Folge konnte sich die SG dann entscheidend lösen und kam über 25:22 und 29:25, zum verdienten 30:27-Sieg. „Dass war ein guter Saisonabschluss. Respekt vor meiner Mannschaft. Nach der Enttäuschung vom Tag zuvor, als die Spieler physisch und psychisch enorm viel Kraft gelassen haben, haben sie noch einmal eine tolle Leistung gezeigt“, war SG-Trainer Sascha Zollinger stolz über die zuvor 50 starken Minuten seines Teams und eine tolle Saison.

SG Flensburg-Handewitt: Genähr, Fuhlrott, Reinmann - Breitenfeldt (7/1), Runow (9), Reuß (1), Kurth (2), Blumenberg (2), Krüger (2), Eggers (2), Latendorf, Jürgensen (1/1), Schröder (1), Voigt (3).
Torschützen SG Kronau/Östringen: Soos (5/2), Hakic (4), Meyer (4), Scheuermann (3), Schwegler (3/1), Bauer (2), Kleinlage (2), Kretz (2), Baker (1), Ockert (1).

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erstellt am 20.Mai.2014 | 08:18 Uhr

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