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Flensburg-Handewitt gegen Magdeburg am Sonntag : SG ist heiß auf den Klassiker

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Bundesliga-Handballer der SG Flensburg-Handewitt wollen ihre jüngste Erfolgsserie gegen den SC Magdeburg fortsetzen und sich für zwei Niederlagen revanchieren. Am Sonntag um 15 Uhr geht’s los in der Flens-Arena.

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2015 | 10:00 Uhr

Die Partien zwischen SG Flensburg-Handewitt und SC Magdeburg gehören zu den Klassikern der Handball-Bundesliga. Nach dem Tabellenstand ist es diesmal zwar kein echtes Spitzenspiel – der Zweite empfängt den Neunten –, doch alle anderen Faktoren versprechen am Sonntag um 15 Uhr in der ausverkauften Flens-Arena hochkarätigen Handball. Im Pokal haben sich beide Teams für das Schlagerspiel warmgeschossen. Die SG mit 36:19 in Gummersbach, die Magdeburger mit 39:34 in Lübbecke.

Die vergangene Saison schloss der SCM auf Rang vier ab, unter anderem dank zweier Siege über die SG. Dass die Gäste derzeit hinter ihren Ansprüchen zurückbleiben, hat für Ljubomir Vranjes auch mit „ein bisschen Pech“ zu tun. „Magdeburg führt gegen die Rhein-Neckar Löwen und gegen die Füchse Berlin, gewinnt aber nicht. Das kommt vor, das ist so im Sport“, meint der SG-Trainer, der die Gäste dennoch hoch einschätzt und vor der Serie zu den Mitfavoriten erklärt hatte. Mit den Halblinken Michael Damgaard und Finn Lemke sowie Kreisläufer Zeljko Musa (derzeit verletzt) habe sich Magdeburg gut verstärkt, die bekannten Qualitäten seien geblieben, so Vranjes: „Sehr gute Torhüter, eine Abwehr mit großen, schweren Spielern, die viel Druck auf den Angriff ausüben, viele Tempogegenstöße, mit Bezjak und Haas gute Spielmacher. Das ist eine starke Mannschaft.“

Das eigene Team, zuletzt sieben Mal in Serie erfolgreich, machte Vranjes aber auch viel Freude. In Gummersbach habe es ein Spiel gezeigt, in dem „fast alles geklappt hat. Wir haben unsere Kontinuität auf einem hohen Niveau gefestigt“. Das ganze Potenzial des Kaders werde sich aber langfristig entfalten, verspricht der SG-Trainer: „Im April, Mai werden wir die Früchte sehen. Es ist noch Luft nach oben.“

Weniger erfreulich sind die Nachrichten über Jim Gottfridsson, der weiter ausfällt. Eine Diagnose liegt inzwischen vor, doch Genaueres wird die SG erst am Montag mitteilen. Zuvor seien noch Abstimmungen unter den Ärzten sowie mit Gottfridsson nötig, sagte Geschäftsführer Dierk Schmäschke.

Rund ums Spiel:

Supercup: Der SG-Halblinke Petar Djordjic wird am kommenden Freitag für Serbien im Supercup-Spiel gegen Slowenien auflaufen. Zuvor spielen Deutschland und Brasilien in der Flens-Arena. Karten gibt es in allen sh:z-Ticketcentern, das Superticket für sh:z-Abonnenten aber nur noch am Sonnabend.

Fernsehen: Gleich vier TV-Teams haben sich zum Spiel gegen Magdeburg angekündigt. Sport1 (live ab 15 Uhr), NDR, ZDF und der dänische Sender TV3 berichten.

Bilanz: 54 Mal trafen die SG und der SC Magdeburg bisher aufeinander. Dabei gab es 30 Siege für die Flensburger, 22 für die Magdeburger. In der vergangenen Saison verlor die SG beide Ligaspiele, gewann aber das Pokalfinale gegen den SCM.

Nachwuchs: Henrik Toft Hansen und seine Frau Ulrika freuen sich über ihr erstes Kind. Oliver nahm Rücksicht auf die Verpflichtungen des SG-Kreisläufers und kam gestern zwischen zwei Spielen zur Welt. Die Eltern hatten kürzlich den einzigen freien Tag von Toft Hansen im Oktober genutzt, um nach langjähriger Beziehung zu heiraten.

Engagement: Die SG unterstützt das Projekt „SPORT! ...spricht alle Sprachen“ zur Integration von Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlings- und Migrationsfamilien. Diesen hilft die Initiative mit Koordinations- und Transportleistungen, das Sportangebot der Flensburger Vereine wahrzunehmen. „SPORT!“ kann man durch den Erwerb eines Aktions-T-Shirts unterstützen. Dieses ist am Sonntag in der Flens-Arena am SG-Stand erhältlich.

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