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Champions League : SG-Handballer betreten Neuland in Spanien

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die SG-Handballer streben heute (20 Uhr, live bei Eurosport) im vierten Königsklassen-Spiel den vierten Sieg bei Naturhouse La Rioja in Logroño an.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2013 | 08:00 Uhr

Die SG Flensburg-Handewitt betritt Neuland. In den letzten 18 Jahren war sie schon in vielen Ecken des Kontinents gewesen, aber noch nie in der 150 000 Einwohner zählenden nordspanischen Stadt Logroño, die mit ihrem Aushängeschild Naturhouse La Rioja erstmals auf der Karte der Champions League auftaucht. Die SG-Handballer streben heute (20 Uhr, live bei Eurosport) im vierten Königsklassen-Spiel den vierten Sieg an, um mit dem HSV Hamburg, dem Tabellenführer in der Gruppe D, Schritt zu halten.

Während sich SG-Trainer Ljubomir Vranjes mithilfe mehrerer Video-Mitschnitte ein erstes Bild vom Gegner machte, kann Drasko Nenadic von eigener Erfahrung zehren. Der Halblinke war die letzten drei Serien Profi in Spanien und spielte häufiger gegen Naturhouse La Rioja, das „derzeit das zweitbeste Team in Spanien“ ist – hinter FC Barcelona. In der Champions League langte es aber erst zu einen Zähler im schwedischen Halmstad. Gegen Hamburg setzte es eine 24:33-Heimniederlage. Drei Mal schon war der Serbe in Logroño und kann sich gut an den „Palacio de los deportes“, einen etwas eigenwilligen Hallen-Rundbau, erinnern. „Die Anordnung der Tribünen ist schon etwas speziell“, meint Nenadic. Mit im Schnitt 2500 Besuchern ist die Arena gut frequentiert. „Die Stimmung ist aber nicht so wie in Flensburg“, schmunzelt der SG-Neuzugang. Allerdings genießt in Spanien der europäische Vergleich einen höheren Stellenwert als die eigene krisengeschüttelte Liga. „Man weiß in Spanien nie so genau, wie viele Zuschauer kommen“, wirft SG-Routinier Maik Machulla ein. „Aber egal, wie viele es sein werden: Ein Hexenkessel ist garantiert – so wie vor einem Jahr in Leon.“

Für die SG fällt die Partie in eine stressige Phase. Sie war erst am Donnerstagmorgen aus Gummersbach zurückgekehrt und startete gestern früh um fünf Uhr gen Spanien. Kurzfristig sorgte die Fluggesellschaft für Wirbel. Der SG-Clan musste in zwei Gruppen, eine über Frankfurt, die andere über Stuttgart, von Hamburg nach Bilbao reisen. Mit dabei Lasse Svan. Nach auskurierter Daumenblessur kann er wieder mitwirken.

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