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Spiel gegen Göppingen : SG Flensburg-Handewitt will den Frust vergessen

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Aus in Champions League und Pokal ist verdaut. Für das Spiel gegen Göppingen hat sich die SG viel vorgenommen.

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2016 | 08:00 Uhr

Flensburg | „Die Stimmung war schon besser, aber inzwischen geht es wieder“, beschreibt Co-Trainer Maik Machulla die Gemütslage bei den Handballern der SG Flensburg-Handewitt nach der emotionalen Achterbahnfahrt der vergangenen zehn Tage. „Wir haben viel Zeit miteinander verbracht. Das hat gut getan. Man muss mit Enttäuschungen im Sport umgehen lernen“, so der 39-Jährige, „nun stehen für uns die letzten sechs Bundesliga-Spiele im Fokus.“ Den Auftakt macht am Sonnabend (19 Uhr) das Heimspiel gegen FA Göppingen. „Endlich wieder zu Hause. Vor unseren Fans zu spielen, ist das, was uns am meisten Spaß macht. Ich bin sicher, dass sie ein gutes Gespür dafür haben, welche Unterstützung unsere Mannschaft jetzt braucht“, sagt Machulla.

Nach dem Aus in der Champions League und dem verlorenen Pokalfinale ist mit der langwierigen Verletzung von Rasmus Lauge ein weiterer Tiefschlag zu verkraften. „Das bedeutet mehr Verantwortung für die anderen Rückraumspieler“, so Machulla, „für solche Fälle haben wir diesen Kader.“ Auch heute gilt es, aus 16 Akteuren auszuwählen, wobei der Einsatz von Holger Glandorf wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel noch fraglich ist. Beim Abschlusstraining gestern war der Linkshänder dabei. „Wir warten die Nacht ab und gucken, ob es hält. Er wird sich mit aufwärmen“, kündigte Machulla an.

Auch Anders Zachariassen wäre acht Monate nach seinem Kreuzbandriss prinzipiell wieder einsatzbereit. „Wir haben ihn ins Mannschaftstraining eingegliedert, aber es ist noch ein großer Sprung von der Trainingshalle in ein Bundesliga-Spiel“, sagt der Co-Trainer, „und wir haben jetzt sechs Monate mit zwei anderen Kreisläufern gespielt.“

Für Experimente ist das Spiel gegen Göppingen kaum geeignet. Frischauf hat gerade einen Lauf: Melsungen besiegt, das Duell mit Magdeburg um den Einzug in Final Four des EHF-Pokals gewonnen. Der Tabellensiebte ist gefährlich und schlagkräftiger als im November, als die SG das Punktspiel in Göppingen mit 28:23 gewonnen hatte. Inzwischen haben die Gäste Linkshänder Adrian Pfahl vom HSV dazu bekommen, und im linken Rückraum ist der Ex-Flensburger Lars Kaufmann spät in Fahrt gekommen.

Rund ums Spiel:

Choreografie: Das Spiel gegen Göppingen ist restlos ausverkauft. Neben vollen Rängen soll eine Fan-Aktion für besondere Atmosphäre sorgen. Zum zweiten Mal ruft die  SG zum „Schal-Tag“ auf. Möglichst alle Besucher sollten trotz sommerlicher Temperaturen einen blau-weiß-roten Schal mitbringen – und zeigen, wenn eine Choreografie zur Unterstützung der Mannschaft startet. 
Historie: 28 von bisher 37 Spielen gegen Göppingen hat die SG  gewonnen, nur fünf Mal waren die Süddeutschen erfolgreich.
Liveticker: shz.de berichtet mit einem Liveticker ab 19 Uhr.
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