sh:z-Sportsommer in Leck : SG Flensburg-Handewitt vor „richtigem Gradmesser“ gegen Skjern Handbold

Applaus: Maik Machulla ist sehr zufrieden mit der bisherigen Vorbereitung des Deutschen Meisters.
Applaus: Maik Machulla ist sehr zufrieden mit der bisherigen Vorbereitung des Deutschen Meisters.

Trainer Maik Machulla freut sich auf das Spiel seiner SG in Leck. Mit der bisherigen Vorbereitung ist er sehr zufrieden.

Jannik_Schappert_8449.jpg von
06. August 2019, 12:10 Uhr

Leck | Drei von fünf Wochen der Vorbereitung haben die Handballer der SG Flensburg-Handewitt geschafft. Es waren drei gute Wochen für den Deutschen Meister. „Im Vergleich zur zähen letzten Vorbereitung ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wir haben viel Selbstvertrauen und Sicherheit, das ist richtig schön zu sehen“, sagt Trainer Maik Machulla.

Start rückt näher

Allmählich kommt die 1. Runde im DHB-Pokal – am 17. August trifft die SG in Lübeck auf den Drittligisten Mecklenburger Stiere Schwerin – in Sichtweite. Da ist das Spiel um den Nospa-Cup gegen Skjern Handbold, das am Mittwoch (19 Uhr, live auf shz.de) im Rahmen des sh:z-Sportsommers in Leck stattfindet, so etwas wie eine Generalprobe. Machulla meint:

Das wird ein richtiger Gradmesser und ein Spiel auf absolut hohem Niveau. SG-Trainer Maik Machulla
 

Schon drei Tage vor dem Abschiedsspiel von Tobias Karlsson am Sonnabend (16 Uhr, ebenfalls live auf shz.de) kommt es in Leck zu einem Wiedersehen mit alten Bekannten. Die SG-Legenden Anders Eggert (2006-2008, 2009-2017) und Thomas Mogensen (2007-2018) spielen für Skjern und wollen mit dem dänischen Spitzenklub in dieser Saison nach dem Titel greifen. „Es bringt immer Spaß, alte Kollegen und die SG-Fans wiederzusehen“, sagt Mogensen.

Mehr Zug im Gegenstoß

Auf den anstrengenden Wochenendtrip nach Dänemark mit siegreichen Testspielen in Aalborg (33:24) und Holstebro (29:22) folgte für die SG-Handballer ein freier Montag. Dienstag forderte Machulla seine Mannschaft in „einer intensiven Handballeinheit mit Kraftanteil“, Mittwoch will er gegen Skjern viel Tempo und Zug im Gegenstoß sehen. Daran hatte es bisher – auch aufgrund müder Beine – noch gehapert.

Davon abgesehen gibt es zu diesem frühen Zeitpunkt schon einige Indizien für eine erfolgreiche Saison. Besonders die Abwehr, die in den Testspielen auch ohne Tobias Karlsson funktionierte, tat sich hervor. „Es ist toll zu sehen, wie Simon Hald, Anders Zachariassen und Johannes Golla versuchen, die Lücke zu stopfen. Sie sind sehr kommunikativ“, lobt der SG-Coach.

Neue Hierarchien

Er beobachtet, wie sich neue Hierarchien bilden. Magnus Röd etwa sucht Verantwortung, Jim Gottfridsson reißt das Angriffsspiel noch mehr an sich und hilft Michal Jurecki in vielen Gesprächen bei der Integration. „Für mich als Trainer ist das ganz spannend“, sagt Machulla. Optimistisch stimmt ihn auch der Eindruck, den Simon Jeppsson bisher hinterlässt. Der hoch veranlagte Schwede war vergangene Saison das Sorgenkind der SG. „Er hat den Kampf angenommen“, so Machulla.

Simon Jeppsson hinterlässt einen guten Eindruck.
Anderson-Jensen
Simon Jeppsson hinterlässt einen guten Eindruck.
 

Bis auf Holger Glandorf sind bei der SG alle Spieler fit. Der Routinier arbeitet nach einem kleinen Eingriff an der linken Schulter mit Athletiktrainer Michael Döring und Physiotherapeutin Jana Kräber am Comeback. Noch bis zum Karlsson-Abschied am Sonnabend mischen die Youngster Jörn Persson und Marek Nissen bei den Profis mit. Dann kehren sie in den Nachwuchs zurück.

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