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28:34 iM Spitzenspiel der Handball-Bundesliga : SG-A-Jugend unterliegt Magdeburg klar

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

45 Minuten lang schnupperte die A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt an einem Sieg, um sich dann dem SC Magdeburg im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga doch deutlich mit 28:34 (17:16) beugen zu müssen.

„Für uns war das eine Enttäuschung“, räumte SG-Trainer Michael Jacobsen ein, um im selben Atemzug den Gegner zu loben: „Hut ab für den SC Magdeburg für seinen disziplinierten und soliden Auftritt.“

In der Tabelle fiel die SG mit jetzt 2:2 Punkten auf Rang fünf zurück, vier Teams – darunter Magdeburg – haben mit 4:0 Zählern noch eine „weiße Weste“. Lange Zeit hatten die Gastgeber die Angelegenheit offen gestalten können, in der Anfangsphase trumpften sie sogar auf. Der überragende Angreifer Jaris Tobeler traf aus dem rechten Rückraum, wie er wollte. Len Kepp erhöhte vom Kreis auf 6:3 (8. Minute). Die Magdeburger kehrten aber schnell in die Partie zurück. Beim 8:8 war alles offen, die 250 Zuschauer in der Wikinghalle konnten dennoch bis in die zweite Hälfte auf etwas Zählbares hoffen. Ein Problem deutete sich aber bereits an: die Abwehr. „Die ganze Partie fehlte leider die Intensität und Kompaktheit in unserer Defensive“, beobachtete Michael Jacobsen.

Zunächst konnte aber noch die Offensive das Manko kaschieren. Brandur Halgirsson besorgte mit einem Doppelschlag für das 23:22 (44.). Der junge Mann von den Färöern kassierte kurz darauf eine Zeitstrafe. Die SG geriet in Unterzahl in Rückstand und sah sich beim 23:26 (48.) erstmals mit einem deutlichen Rückstand konfrontiert, der beim 24:29 (52.) bereits uneinholbar angewchsen war.

Bis zum nächsten Spiel gegen den VfL Bad Schwartau hat die A-Jugend nun zwei Wochen Zeit. „Das heißt für uns: Ab in die Trainingshalle!“, kündigte Michael Jacobsen an. „Wir müssen noch einiges verbessern, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen.“

SG Flensburg-Handewitt: Jepsen, Trygvason (31.-45.) – Halgirsson (6), Kepp (2), Nielsen (2), Wiese, Fuhlendorf, Eberlein (3), Persson (1), Mau (1), Tobeler (10), Ebeling (3/2), Nissen.

SC Magdeburg: Diestelberg, Patzwald – Hack (5), Wagner, R. Danneberg (5), Y. Danneberg (5), Reimann (2), Schöll (13/4), Osterloh, Hooggard, Döbler (1), Rukszio (3).

Schiedsrichter: Engelhardt/Meyer (Fredenbeck).

Siebenmeter: 4:4. – Zeitstrafen: 3:0.

Zuschauer: 250.

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