Aufstieg in die Landesliga perfekt : Sekowski lässt die „Sterne“ jubeln

Die Mitspieler feiern ausgelassen – Doppel-Torschütze Daniel Sekowski (ohne Trikot, ganz links) setzt unterdessen zum Jubellauf an.
Die Mitspieler feiern ausgelassen – Doppel-Torschütze Daniel Sekowski (ohne Trikot, ganz links) setzt unterdessen zum Jubellauf an.

Nach dem verdienten 2:1 (0:0) im dritten und entscheidenden Aufstiegsspiel gegen den TSV Plön steigt Stern Flensburg in die Fußball-Landesliga auf.

shz.de von
11. Juni 2018, 07:15 Uhr

Matchwinner war der reaktivierte Daniel Sekowski, der beide Treffer erzielte. Begleitet werden die „Sterne“ vom MTSV Hohenwestedt (1:1 gegen den Büchen-Siebeneichener SV).

Vor der imposanten Kulisse von 400 Zuschauern merkte man beiden Teams im ersten Abschnitt, der über weite Strecken ausgeglichen verlief, die Anspannung an. Nennenswerte Chancen waren nicht zu verzeichnen, ein besonderes Ereignis gab es dennoch. Nach elf Minuten wurde Daniel Sekowski aus der dritten Mannschaft für den verletzten Lennart Steiner eingewechselt. Stern-Coach Ingo Lüthje: „Wir hatten schon länger damit geliebäugelt, Daniel in die Mannschaft zu holen. Jetzt hat sich gezeigt, dass es ein richtiger Schachzug war.“

Zu Beginn der zweiten Halbzeit lief es für die Gastgeber zunächst nicht nach Plan. Jan Lukas Meyer brachte Plön in Führung (58.). Jetzt war Stern gefordert. Der kurz zuvor eingewechselte Oliver Liebmann setzte sich auf der linken Seite durch, passte auf Sekowski und der vollstreckte im Stile eines Torjägers (70.). „Zu diesem Zeitpunkt kannten wir das Ergebnis aus Hohenwestedt, die führten 1:0, was bei unserem Spielstand der Aufstieg bedeutet hätte. Deshalb richteten wir unser Team etwas defensiver aus“, so Lüthje. Das hielt jedoch nicht lange an, da Büchen-Siebeneichen ausglich – die „Sterne“ mussten nun unbedingt gewinnen, um aufzusteigen. Lüthje: „Jetzt änderten wir ein zweites Mal unsere Taktik.“

82. Minute: Nick Falke spielte Sekowski frei, der umkurvte noch einen Gegenspieler und versenkte das Leder zum viel umjubelten 2:1. „Nun mussten wir nur noch wenige Minuten überstehen, dann war der Aufstieg geschafft und es brachen alle Dämme“, freute sich Lüthje, der in seine Lobeshymne alle mit einschloss: „Die Mannschaft hat sich zerrissen, der Verein hinter ihr gestanden. Wir sind stolz auf unser Team.“

> Am Dienstag (19 Uhr, Engelsby-Center) stehen sich mit Stern Flensburg und dem TSV Nordmark Satrup nun zwei frisch gebackene Landesligisten im Endspiel um den Fußball-Kreispokal gegenüber.

Stern Flensburg: Nommensen - Falke, Nehrenst (69. Liebmann), Lüthje, Treitz - Brieskorn, Pirk (64. Kaak) - Bahr, Steiner (11. Sekowski), Wirth - Hansen.

TSV Plön: Menze - Joneleit, Hartmann-Voß (78. Grandt), T. Falk, H. Boeck - T. Balk, Sartory, Böckmann, Schimming - Henningsen, Meyer.

Tore: 0:1 Meyer (58.), 1:1, 2:1 Sekowski (70., 82.). Schiedsrichter: Brandt (Wasbek). Zuschauer: 400.

Beste Spieler: Brieskorn, Nehrenst, Sekowski/Henningsen, Schimming.

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