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Segel-WM: Langes Warten auf weniger Wind

vom

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Glücksburg | Warten auf weniger Wind kann sich durchaus lohnen - zumindest an Land. Wegen zu stürmischer Bedingungen bei der Robbe & Berking-6mR-Weltmeisterschaft folgte gestern eine Startverschiebung nach der anderen. Der BWM-Service sorgte deshalb für Abwechslung, stellte das Ausstellungsstück M6 Grand Coupé (4,4 Liter/414 kW/560 PS) als Testwagen zur Verfügung und sah sich einem stürmischen Ansturm am BMW-Shuttle-Tresen ausgesetzt. Schnell wie ein Sechser, wenn er in Fahrt gekommen ist, hatte sich die Schlange der Begierigen gebildet, die das 153 000 Euro teuere Gefährt testen wollten.

Auf der Flensburger Förde indes blies es kräftig aus südwestlichen Richtungen um fünf Beaufort, die in zunehmenden Böen auch eine gute Sechs erreichten. "Ab 24 Knoten wird nicht gestartet", erklärte Claus-Otto Hansen, Regatta-Obmann des Mitausrichters Flensburger Segel-Club (FSC). Am frühen Nachmittag hatte die Wettfahrtleitung die Flotte der über 30 klassischen Yachten zum Auslaufen Richtung Regattabahn bewegt. "Aber die Böen-Tätigkeit hatte dann wieder zugenommen, und wir mussten die Segler in den Hafen zurückschicken," erklärte Hansen.

Zeit für die Segler, sich auf der Terrasse des Clubhauses über die von allen hochgelobte Veranstaltung zu unterhalten, Zeit für die Wettfahrtleitung auf der "Alpha Tauri" ein Schlauchboot nach "Hot Dog Havn" zu Annies Kiosk zwecks Verköstigungsnachschub auszusenden.

Die Crew der "Courage IX" diskutierte den von der Jury abgewiesenen Protest in der vierten Wettfahrt, an Bord der "Aida" des Flensburgers Dr. Björn Storsberg war nach dem krankheitsbedingten Ausfall eines Crewmitgliedes und vielen Telefonaten Ersatz für die letzten WM-Rennen gefunden. "Mit unserem bisherigen Abschneiden sind wird sehr zufrieden", sagt das FSC-Mitglied, dessen Crew sich mit den Plätzen vier, sechs und elf gut gegen die starke Konkurrenz geschlagen hatte. "Der 24. Platz wird unser Streicher, und dann sieht das doch ganz gut aus", meinte Storsberg. Ein Rennen fand gestern nicht mehr statt, heute ist Start um 11 Uhr.Infos: www. fsc.de

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