Handball : Schwungvoller Doppel-Spieltag

Finn Klang (li.) war in Ratingen gleich elfmal erfolgreich.
Finn Klang (li.) war in Ratingen gleich elfmal erfolgreich.

Bundesliga-A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt nach zwei Auswärtssiegen in Bissendorf-Holte und Ratingen kurz vor der Staffel-Meisterschaft

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18. März 2014, 12:10 Uhr

Das war wieder ein Wochenende ganz nach dem Geschmack für die A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt. Am Sonnabend gewann der Flensburger Handball-Nachwuchs mit 38:25 (24:12) beim TV Bissendorf-Holte und ließ am Sonntag bei der SG Ratingen ein 41:20 (19:11) folgen. Und dann verlor auch noch der THW Kiel das Verfolger-Duell gegen TUSEM Essen. Das bedeutet: Bereits im nächsten Heimspiel gegen den Bergischen HC (30. März) kann das SG-Team die Meisterschaft in ihrer Bundesliga-Staffel einfahren. Aber auch ohne die Essener Schützenhilfe wäre Till Wiechers rundum zufrieden gewesen. „Die Spieler haben sich untereinander richtig gut angefeuert und angestachelt“, bilanziert der SG-Trainer. „Die Mannschaft hat bewiesen, dass auch solche Spiele viel Spaß bringen können.“

Die Konstellation war vor dem Doppel-Spieltag klar: Gegen den Vorletzten und das Schlusslicht waren zwei Siege fest eingeplant. Für Skepsis sorgte lediglich die vierwöchige Spielpause. In Bissendorf zeigte die A-Jugend aber sofort, dass der SG-Nachwuchs nichts an Schwung eingebüßt hat. 5:0 hieß es nach knapp vier und 11:4 nach zehn Minuten. Beim 16:6 bewegte sich der Favorit bereits im zweistelligen Bereich. Im zweiten Durchgang wurde vermehrt gewechselt. John Willhöft, der im Januar von der HSG Tarp-Wanderup zurückgekehrt war, feierte sein Debüt in der A-Jugend. Den Bissendorfern gelang es durch Manndeckungen gegen Finn Klang und Stefan Wilhelm den Spielfluss der Gäste zu stören.

Die Laune der Nordlichter ließ sich aber nicht verhageln. Zusammen mit dem 17-köpfigen Anhang ging es am Abend zum Essen. „Es ist nicht selbstverständlich, dass man so zusammenhält wie die SG-Familie“, freute sich Till Wiechers. „Obwohl wir 500 Kilometer von zu Hause weg waren, hatten wir am Sonntag mehr Fans als die Einheimischen.“ Auch beim Schlusslicht diktierte die SG-Truppe schnell das Geschehen. Einige Konzentrationsmängel und ungewohnte Formationen – Jan-Lennart Beering spielte 30 Minuten im rechten Rückraum und im Innenblock – verhinderten aber einen größeren Torrausch. Der wurde in der zweiten Hälfte nachgeholt. Die Kunde von der Kieler Niederlage, die in der Halbzeit die Runde machte, sorgte für weiteren Rückenwind und einen 16:3-Lauf zum 35:14. Am Ende stand ein 41:20-Erfolg.




SG in Bissendorf: Jöhnck, Temme – Klang (1), Steidtmann (7), L. Witte (4), Wilhelm (3), N. Witte (5), Asmussen (1), Pust (7), Beering (3), Willhöft (1), Woyczechowski (4), Tambo (2), Jürgensen.




SG in Ratingen: Jöhnck, Temme – Klang (11/5), Steidtmann (6), L. Witte (1), Wilhelm (4), N. Witte (3/2), Asmussen (3), Pust (7), Beering (1), Willhöft (2), Woyczechowski (1), Tambo (2), Jürgensen.

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