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„Schwimmsport muss bezahlbar bleiben“

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Klaus-Dieter Ahnsel lenkt für weitere zwei Jahre die Geschicke des Kreisschwimmverbandes Flensburg/Schleswig-Flensburg. Auf dem Verbandstag im Sportheim des SV Adelby wurde der Vorsitzende einstimmig wiedergewählt.

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erstellt am 20.Mär.2016 | 10:00 Uhr

Ahnsel kündigte aber an, dass dies seine letzte Amtsperiode sei: „Denn in zwei Jahren habe ich die 25 Jahre voll.“ Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden Bernhard Becker als Kassenwart und Reiner Schrader als Schwimmwart.

In seinem Bericht hob Ahnsel die positive Entwicklung des Kreisschwimmverbandes hervor, der mit jeweils sechs Vereinen in der Stadt Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg fast 2000 Mitglieder vertritt. Das Campusbad werde vermehrt als Austragungsort für höherklassige Wettkämpfe genutzt. Nachdem die Synchronschwimmerinnen vom TSB Flensburg bereits mehrfach Norddeutsche und Deutsche Meisterschaften in der Fördestadt ausgerichtet haben, konnte der Flensburger Schwimmklub im vergangenen Jahr viel Lob als Gastgeber für den Nord-Ländervergleich einheimsen.

Sorgen bereitet den Schwimmern dagegen die defekte Schwimmbrücke im Campusbad, die derzeit das Training auf der 50 Meter-Bahn einschränkt und die angekündigte erneute Gebührenerhöhung, nachdem das Nutzungsentgelt für die Vereine bereits im vergangenen Jahr angehoben worden war. Auch die Schleswiger Schwimhalle hatte die Gebühren entgegen anders lautender Versprechungen nach der Sanierung angehoben. „Der Schwimmsport muss bezahlbar bleiben!“, mahnte Klaus-Dieter Ahnsel.

Aus der Versammlung kam in diesem Zusammenhang die Forderung, die Verwaltung solle in die Pflicht genommen werden und die Interessen der Vereine gegenüber den Stadtwerken als Betreiber des Campusbades wahrnehmen. Auch könnte der mittlerweile eingeschlafene Beirat für das Campusbad wieder belebt werden. Der Vorsitzendes des Sportverbandes Flensburg, Ingo Diedrichsen, erklärte, die kommunale Sportentwicklungsplanung habe bereits zu einem Umdenken in Politik und Verwaltung geführt. „Ich habe mich besonders gefreut, dass sich auch der Schwimmsport an der Planung beteiligt hat, denn das ist ganz wichtig“, betonte Diedrichsen.

Der Wunsch nach einem zentralen Ansprechpartner bei der Stadt für das Campusbad sei dabei eines der zentralen Themen neben dem beabsichtigten Frühtraining für die Leistungsschwimmer und der Lehrschwimmbecken-Problematik gewesen.

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