Halbfinale im SHFV-Pokal : SC Weiche Flensburg 08 will wieder ins Endspiel

Haben Abweehrchef Patrick Thomsen (li.) und Angreifer Nico Empen auch am Mittwoch wieder Grund zur Freude?
Haben Abweehrchef Patrick Thomsen (li.) und Angreifer Nico Empen auch am Mittwoch wieder Grund zur Freude?

Noch ein Schritt ist es bis zum Traumfinale – doch am Mittwoch haben zwei vermeintlich „Kleine“ erst einmal etwas dagegen.

schroeder-ulrich-20170914-75R_5669.jpg von
02. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Fußball-Landesligist Preußen Reinfeld und Oberligist SV Todesfelde wollen verhindern, dass erstmals seit Jahren im SHFV-Pokal die beiden ranghöchsten Mannschaften auch das Finale bestreiten. Die Reinfelder spielen am Tag der Deutschen Einheit um 14 Uhr gegen Regionalligist SC Weiche Flensburg 08, die Segeberger empfangen zur gleichen Zeit den VfB Lübeck.

„Es ist die Eintrittskarte für das Finale“, sagt Weiches Abwehrchef Patrick Thomsen. „Das Spiel werden wir ernsthaft angehen.“ Zwar wird der Flensburger Trainer Daniel Jurgeleit ein paar Veränderungen in seiner Mannschaft vornehmen, jedoch keine Experimente wagen. „Das ist ein wichtiges Spiel“, betont er. Wie wichtig – das hat seine Mannschaft in diesem Jahr verdeutlicht: Erst der Erfolg gegen Landesligist Husum im Mai machte die Pokal-Sensation gegen den VfL Bochum und das nun anstehende Highlight gegen den SV Werder Bremen überhaupt möglich.

Beide Favoriten haben zudem im Viertelfinale bereits schwierige Aufgaben hinter sich gebracht. Die Flensburger hatten beim Heider SV Mühe, um sich mit 1:0 durchzusetzen. Aus solchen Spielen schöpfen die Außenseiter ihre Hoffnung: An einem guten Tag ist eine Überraschung drin. Beide Mannschaften sind zudem Pokal-„Experten“: Sowohl Reinfeld als auch Todesfelde stehen zum zweiten Mal in Folge unter den letzten Vier, die Reinfelder warfen auch in diesem Jahr mit dem Oberligisten PSV Neumünster bereits eine höherklassige Mannschaft aus dem Wettbewerb.

Entsprechend geben sich die Stormarner auch kämpferisch: „Wir wollen den Flensburgern nicht nur Geleitschutz geben, sondern ins Endspiel“, sagt Trainer Michael Clausen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen