zur Navigation springen

24:25 im Rückspiel um die Deutsche Meisterschaft : Positives Fazit trotz einer Niederlage

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handball-B-Jugend der SG Flensburg-Handewitt scheitert im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft an Titelverteidiger Füchse Berlin. Nach dem 16:25 im Hinspiel mussten sich die Schützlinge von Michael Jacobsen auch im Rückspiel knapp geschlagen geben.

Die B-Jugend der SG Flensburg-Handewitt hat die erträumte Sensation nicht geschafft. Nach der 16:25-Niederlage im Halbfinal-Hinspiel um die deutsche Meisterschaft hatte die Mannschaft von Michael Jacobsen gegen die Füchse Berlin erneut das Nachsehen und musste sich mit 24:25 (12:11) beugen. Trotz des verpassten Finales sahen die 310 Zuschauer eine abwechslungsreiche Partie, die über 50 Minuten auf Augenhöhe geführt wurde.

„Schade, nun haben wir insgesamt zwei Spiele verloren. Doch wir haben eine tolle Saison gespielt und sind stolz darauf“, zog SG-Trainer Michael Jacobsen mit einem Lächeln ein positives Gesamtfazit der Spielzeit 2016/17. Es gab auch Komplimente vom Gegner: „Glückwunsch an die SG Flensburg-Handewitt. Sie machen eine tolle Ausbildung mit schnellem und schönem Handball, der seine Stärken in der ersten und zweiten Welle hat“, sagten die Füchse-Trainer Fabian Lüdke und Martin Berger.

Zunächst hatten die Gäste aus der Hauptstadt Vorteile und nutzten ihre Chancen konsequent. Nach elf Minuten lagen die Füchse mit 4:6 vorne, dann aber legte die SG ihre Anfangsnervosität ab. Gestützt auf den starken Torhüter Johannes Jepsen fand die Deckung mehr Stabilität und auch der Angriff agierte druckvoll. Moritz Schaefer besirgte in der 20. Minute die erste Fühjrung (9.8), zur Pause stand es 12:11. Nach dem Wechsel erwischte das Jacobsen-Team seine beste Phase. Das schnelle 12:12 wurde weggesteckt und mit schnellen Vorstößen gelangen drei Tore in Folge – die Wende schien möglich.

Doch bei angezeigtem Zeitspiel gegen die Füchse traf deren Spielmacher Aaron Krai durch die SG-Deckung zum 15:13. Ein technischer Fehler der Gastgeber und eine Zeitstrafe beendeten alle Hoffnungen, da der amtierende deutsche B-Jugend Meister aus der Hauptstadt abermals auf 17:16 verkürzte (35.). Die letzte Führung für die SG erzielte sieben Minuten später Jaris Tobeler, als er zum 19:18 einwarf. Doch bei nur acht Minuten Restspielzeit war der Traum von der Sensation längst verflogen. Da die Füchse Berlin auch noch weitere starke Akteure auf der Bank hatten, die sich in der Schlussphase nahtlos einfügten, stand am Ende das 25:24 für die Hauptstädter.

„Wir haben ein gutes B-Jugend-Spiel von zwei sehr guten Mannschaften gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir vielleicht den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht. Am Anfang der zweiten Halbzeit waren wir dann mit drei Toren weg, haben dann aber Chancen weggegeben. Da hätten wir einen Lauf bekommen können, waren aber nicht konsequent genug“, befand Michael Jacobsen.

SG Flensburg-Handewitt: Jepsen, Blumenberg – Fuhlendorf, Schmidt, Zimmermann, Schaefer (4), Mau (2), Eberlein (3), Bandemer, Jöns, Tobeler (8/1), Persson (4), Ebeling (2/2), Kirschberger (1).

Füchse Berlin: Ullrich, Jochens, Ademovic – Durmaz (2), Krai (4), Trumpf (6), Karpe (3), Kazimierski (2), Kotte (3), Hopp (2), Reinert (2), Matzken (1), Ulzen, Winkelsesser.

Schiedsrichter: Otto/Siebert.

Zuschauer: 310.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen