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Fussball : Pokal abgehakt: Jetzt geht für Weiche der Abstiegskampf weiter

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Regionalliga: Flensburger spielen am Sonntag beim Aufsteiger Lüneburger SK. Hendrik Ostermann Alernative in der Dreierkette.

Das 0:6 gegen den Drittligisten Holstein Kiel hat Daniel Jurgeleit abgehakt. Für den Trainer des ETSV Weiche steht fest: „Das Pokalspiel kam zum absolut falschen Zeitpunkt.“ Nach der voran gegangenen Englischen Woche in der Regionalliga mit den Siegen über FT Braunschweig (7:1) und VfL Wolfsburg II (3:2) fehlte gegen die ausgeruhten Holstein-Profis die geistige und körperliche Frische. „Die komplette Mannschaft war gar nicht richtig da“, lautet Jurgeleits Fazit. „Nach der Pause haben wir versucht Schadensbegrenzung zu betreiben, das ist nicht gelungen.“ Er glaubt aber nicht, dass die Klatsche sein Team zurückwirft. „Es ist egal, ob wir 0:6 oder 1:2 verloren haben – das war ein Pokalspiel und wir sind raus.“ Jetzt heißt es, sich an die beiden Punktspiele davor zu erinnern. „Was wir gegen Braunschweig und Wolfsburg gezeigt haben, war außergewöhnlich. Das hat gut getan“, sagt der Flensburger Trainer. Am Sonntag geht der Abstiegskampf weiter. Der ETSV Weiche reist zum Aufsteiger Lüneburger SK (Anstoß 15 Uhr). Nach einem 0:1 in Oldenburg ist der Neuling auf einen Abstiegsplatz abgerutscht, steht vier Plätze, aber nur zwei Punkte hinter den Flensburgern, die sich auf Rang zwölf vorgearbeitet haben.

Es ist sehr eng in der unteren Tabellenregion. Darum wollen die Flensburger den Abstand zu Lüneburg auf jeden Fall halten und in der Hinrunde noch so viele Punkte wie möglich sammeln. Aber Jurgeleit warnt: Das Spiel sei nicht einfacher als die zwei Punktspiele zuvor. Darum fordert er volle Konzentration in der Abwehr und ein gutes Zweikampfverhalten. „Wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen und dürfen dem Gegner keine Freiräume lassen.“ Vor allem in der Offensive um Muhamed Alawie (6 Tore) sieht der ETSV-Trainer Lüneburgs Stärken. Vor dem Oldenburg-Spiel holte der Aufsteiger sechs Punkte gegen Norderstedt (2:0) und Goslar (3:2). Thomas Oelkers, Co-Trainer des LSK, zeigt sich siegessicher: „Ich bin überzeugt, es klappt mit dem nächsten Heimsieg. Jeder Spieler ist gefordert, mindestens 100 Prozent zu geben.“

Die Flensburger suchen unterdessen noch die Formation für die Dreierkette. Nach dem Ausfall von Abwehrchef Matthias Hummel (Kreuzbandriss) übernahmen zunächst Patrick Thomsen und Kevin Schulz den Part. In Lüneburg könnte Hendrik Ostermann, in der Vorsaison als Innenverteidiger gesetzt, eine Chance bekommen. „Er ist eine Option“, sagt Jurgeleit, der fest überzeugt ist, dass sein Team die „hohe Qualität hat, die Regionalliga zu halten“.

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erstellt am 18.Okt.2014 | 08:15 Uhr

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