zur Navigation springen

Peter Thomsen hat EM-Ticket im Visier

vom

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kleinwiehe | Peter Thomsen denkt noch lange nicht ans Aufhören. Der zweifache Mannschaftsolympiasieger aus Kleinwiehe startete gerade bei der ersten EM-Sichtung für die deutschen Vielseitigkeitsreiter in Marbach. Mit Erfolg. Der 52-Jährige belegte mit seinen Pferden "Horswares Cayenne" und "Horswares Barny" beim internationalen CIC3*-Turnier die Plätze elf und 14. "Die Bundestrainer waren super zufrieden und ich auch", erklärt Thomsen.

Nach den Olympischen Spielen in London war sich der Routinier noch nicht sicher, ob er ins zweite Glied zurücktreten sollte. Jetzt sind zumindest die nächsten zwei Jahre mit der Europameisterschaft Ende August in Malmö und den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie verplant. "So lange die Pferde gesund sind und sie mir zur Verfügung stehen, werde ich um die Tickets kämpfen", sagt er.

In Marbach lief es für den Reiter aus Kleinwiehe sehr gut. "Beide Pferde sind in der Dressur und im Springen super gegangen." Vor allem im Springparcours überzeugten "Barny" und "Cayenne" mit Null-Fehler-Ritten und den Plätzen vier und sechs. Im Gelände bremste der 52-Jährige etwas ab. Der Boden war nach dem Regen sehr weich, die Verletzungsgefahr groß, darum habe er mehr oder weniger nur eine Trainingsrunde geritten. Dagegen gaben "die jüngeren Reiter, die sich noch beweisen müssen, Gas".

Auch wenn Peter Thomsen im Gelände etwas zurückfiel, liegt er vor der zweiten Sichtung am 15./16. Juni in Luhmühlen gut im Rennen um die EM-Fahrkarten. Zumal seine Pferde viel Erfahrung haben und die Konkurrenz wie immer im nacholympischen Jahr junge Pferde testet. Weiter als an die Weltreiterspiele 2014 denkt Thomsen aber noch nicht. "Ich werde auf jeden Fall weiter reiten", sagt er. Ob er im Wettbewerb weiter oben mitmischen kann und ob die Motivation reicht, "muss man sehen". Aber er weiß: "Nächstes Jahr haben wir die WM und ratzfatz ist 2016." Was mit den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ist, lässt der 52-Jährige erst einmal auf sich zukommen.

Für den Nachwuchs beim RFV Großenwiehe ist jedenfalls schon gesorgt. Julia Rieth aus Meyn belegte in Marbach mit "Maddox" Platz zehn bei der ersten Europameisterschafts-Sichtung für die Ponyreiter. "Damit hat sie sich für einen Platz im EM-Team empfohlen", sagt Peter Thomsen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen