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29:25-Erfolg beim SC Magdeburg : Nervenstarke SG-Jugend zieht ins Halbfinale ein

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Handball-Nachwuchs der SG Flensburg-Handewitt spielt nach dem 29:25-Erfolg beim SC Magdeburg um den Einzug ins Finale der Deutschen Meisterschaft. Im Halbfinale warten die Füchse Berlin.

Die B-Jugend-Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft einen schweren Brocken beiseite geräumt. Das Team von Michael Jacobsen gewann 29:25 (12:11) beim SC Magdeburg und war so schon vor dem letzten Spiel in der Gruppe D zwischen den Magdeburgern und dem TSV Burgdorf (30:27) nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Der Lohn: Der Einzug ins Halbfinale, wo der SG-Nachwuchs auf Titelverteidiger Füchse Berlin Reinickendorf trifft. Mit den Hauptstädtern haben die Flensburger noch eine Rechnung offen, schließlich unterlagen sie im Finale der Vorsaison nur hauchdünn gegen die Füchse. Das Hinspiel steigt am Sonnabend oder Sonntag in Berlin.

„Magdeburg gehört zu den besten B-Jugend-Mannschaften und war ein gefährlicher Gegner. Die kann man nicht einfach so schlagen“, meinte Michael Jacobsen nach der starken Vorstellung seines Teams. „Aber wir haben es über die gesamte Spielzeit einigermaßen kontrolliert.“ In der 2. Minute warf Yannick Danneberg das 1:0 für die Gastgeber – es sollte die einzige Führung des SCM bleiben. SG-Linkshänder Jaris Tobeler erwischte eine furiose Anfangsphase und warf die Gäste mit drei Treffern mit 5:4 (9. Minute) nach vorne. Wenig später konnte auch eine Auszeit das Jacobsen-Team nicht stoppen, Jonas Mau (15.) sorgte für die erste Drei-Tore-Führung. „Er hat vor allem in der Abwehr unheimlich gut gespielt“, lobte der Coach den vierfachen Torschützen.

Einige individuelle Fehler brachten die mit drei Jugend-Nationalspielern gespickten Magdeburger zurück ins Spiel, zur Pause (12:11) war alles offen. Die etwa 200 Zuschauer, darunter zahlreiche mitgereiste Eltern der SG-Handballer, sahen auch nach der Pause ein Spiel auf hohem Niveau. Den besseren Start erwischten die Hausherren, Paul Schikora und Yannick Danneberg glichen zum 15:15 (31.) aus. Doch Flensburg behielt kühlen Kopf und hatte einen Linksaußen in seinen Reihen, der nun heiß lief.

Mikkel Ebeling erzielte sieben der nächsten acht SG-Tore und hatte großen Anteil an der 23:21-Führung zehn Minuten vor Schluss. „Mikkel war sehr gut“, meinte Jacobsen. Entschieden war die faire Partie, die die Bundesliga-Schiedsrichter Jan Grell und Raphael Piper jederzeit im Griff hatten, jedoch auch beim 26:24 (46.) noch nicht. Der SCM warf alles in die Waagschale, schwächte sich aber mit zwei Zeitstrafen gegen Schikora und Paul Hoffmann selbst.

Jaris Tobeler wusste die doppelte Überzahl zu nutzen und führte seine Mannschaft mit drei Toren zum hart erkämpften 29:25-Erfolg. „Die Jungs sind gut mit der Stimmung in der Halle umgegangen. Mein Eindruck war, dass die bessere Mannschaft gewonnen hat“, freute sich Jacobsen über den Halbfinal-Einzug.


SC Magdeburg: Diestelberg, Patzwald – Gehlert, Schikora (6), Hoffmann (1), Reimann, R. Danneberg (4/3), Winter (3), Meincke (2), Meyer, Schöll (2), Y. Danneberg (5), Döbler (2).

SG Flensburg-Handewitt: Jepsen, Blumenberg – Fuhlendorf (2), Zimmermann, Schäfer, Mau (4), Eberlein (3), Jöns, Tobeler (7), Kurth (1), Persson (2), Ebeling (9/2), Kirschberger (1).

Schiedsrichter: Grell/Piper. – Zuschauer: 200.

7m: 3/4:2/2. – Zeitstrafen: 5:3.

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