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18:19 gegen den SV Anhalt Bernburg : Nächste Heimpleite des Junior-Teams

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit nur fünf Toren in der zweiten Halbzeit ist kein Staat zu machen. Das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt kassierte im zweiten Heimspiel die zweite bittere Niederlage und verlor gegen Anhalt Bernburg mit 18:19 (13:11).

„Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, stellte sich SG-Trainer Till Wiechers vor seine Mannschaft. „Unter der Woche waren wir manchmal nur drei bis fünf Leute im Training.“

In der ersten Hälfte gab es noch die meisten Lichtblicke. Bis zum 7:7 (16.) sah es nach einer Partie mit normaler Treffer-Quote aus. Das Junior-Team bot eine konkurrenzfähige Truppe auf, die nach fast zweiwöchiger Erkrankung auch Morten Dibbert bereicherte. Er stand zwar nicht in der Startaufstellung, kam aber im Laufe der ersten Hälfte und erzielte das 12:11. Als der sichere Siebenmeter-Schütze Nick Witte mit der Pausen-Sirene erhöhte, schien sich der erste Heimsieg anzubahnen.

Pustekuchen: Die Offensive kehrte mit einem Kollektiv-Blackout zurück. Dem Rückraum fehlten die Ideen, ein Kreisspiel fand praktisch nicht statt, während die Außen zwar trafen, aber auch gute Chancen liegen ließen. „In der zweiten Hälfte war unsere Abwehr überragend“, strahlte Anhalt-Trainer Christian Pöhler. Till Wiechers merkte zurecht an: „Wir haben euch aber auch in die Karten gespielt.“ In der Tat: In 14 Minuten glückte dem Junior-Team nur ein Treffer. Gerade für diejenigen Zuschauer, die vorher den Tempo-Handball der Champions League erlebt hatten, war das schwer verdauliche Kost. Lediglich der einsame Bernburger Trommler, der sich hinter dem Plakat „You`ll Never Walk Alone“ verschanzte, war permanent aus dem Häuschen.

Bärenstark einmal mehr SG-Torwart Tim Lübker, der 16 Bälle parierte. So blieb die Partie bis in die Schlussphase zumindest spannend. Morten Dibbert warf das Junior-Team beim 17:16 (51.) sogar noch einmal in Front.

Dann sorgte ein Dreier-Pack des ungarischen Rückraum-Kanoniers Gabor Pulay für Verärgerung. „Wir hatten die Situationen besprochen, doch einige Spieler haben geschlafen“, sagte ein angesäuerter Till Wiechers. Dennoch wäre ein Punktgewinn möglich gewesen. Einen Konter schloss Niels-Jonas Simons zum 18:19 (58.) ab, leistete sich kurz darauf aber ein Stürmerfoul. Noch einmal angelte sich die nun offene Deckung den Ball. Zwölf Sekunden waren noch zu spielen. Doch der letzte Freiwurf von Michael Nicolaisen landete in der Bernburger Mauer.

SG Flensburg-Handewitt II: Lübker – Kohnagel (1), N. Witte (7/3), Nicolaisen (3), Dibbert (2), Simons (1), Ehlers, Hennig, Asmussen (3), Louwers (1), Möller.

Anhalt Bernburg: Gawlik, Folchert – Alter, Cieszynski (2/1), Pulay (6), Taiki (1), Hoffmann (1), Ackermann, Schneider (2), Buschmann (4), Stiebler, Pajung (3).

Schiedsrichter: Fiehn/Gebert (Güstrow). - 7m: 3:2. - Zeitstrafen: 1:4. - Zuschauer: 120.

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erstellt am 21.Sep.2015 | 06:45 Uhr

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