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Handball : Mit Spielfreude und Kampfgeist

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

3. Liga: Handballerinnen des TSV Nord besiegen Schwerin mit 30:20. Trainer Linde: „Die Mannschaft wächst immer mehr zusammen.“

Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben sich in der 3. Liga Nord zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesichert. Gegen den SV Grün-Weiß Schwerin feierte der Nordexpress einen klaren und verdienten 30:20 (14:10)-Heimsieg. Dadurch festigte das Team von „Shorty“ Linde mit 16:20 Punkten den neunten Tabellenplatz. „Unsere A-Jugend-Spielerinnen haben heute eingeschlagen. Man sieht, dass die Mannschaft immer mehr zusammenwächst“, strahlte der Coach, der auf die drei Leistungsträgerinnen Catharina Volquardsen, Fenja Jensen und Kaya Plöger verzichten musste.

Die jungen Harrisleer Garde entwickelte nach einem Stotterstart (3:3 nach zehn Minuten) immer mehr Spielfreude und zeigte zudem den nötigen Kampfgeist. Nach dem 6:4 (16.) legte der Nordexpress einen Zwischenspurt zum 10:4 (20) ein. Vier Minuten vor der Pause erhöhte Ann-Karolin Lache gar auf 13:6. Dann allerdings geriet der Angriffsmotor ins Stocken, und Schwerin verkürzte bis Halbzeitpfiff auf 10:14.

Nach dem Wechsel zerstreute der TSV Nord aber schnell alle Zweifel am sechsten Sieg im achten Heimspiel und unterstrich seine kollektive Stärke in der Holmberghalle. Svea Lundelius und auch A-Jugendspielerin Denise Fries führten klug Regie und setzten ihre Nebenleute immer wieder geschickt in Szene. Neben Jana Franzke vom SH-Ligisten TSV Lindewitt, die bei ihrem ersten Drittliga-Auftritt im linken Rückraum für Druck und somit Gefahr sorgte, überragte Luisa Kieckbusch auf Linksaußen. Zudem zeigte sie sich vom Siebenmeterpunkt nervenstark. Nach dem 15:11 (32.) zog der Nordexpress das Tempo noch einmal an und erhöhte auf 19:11 (38.). In der 47. Minute war beim 24:14 erstmals ein Zehn-Tore-Vorsprung herausgespielt, bei dem sich auch Lisa Prante hervortat, die all ihre vier Tore im zweiten Durchgang erzielte.

Für den leidenschaftlichen Einsatz der Harrisleerinnen stand symptomatisch Hanna Loesmann, die im Angriff zwar glücklos agierte, aber selbst bei einer 27:18-Führung fünf Minuten vor dem Abpfiff nach einem Ballverlust dem runden Leder an der Außenlinie hinterher hechtete. So stand am Ende ein hochverdienter 30:20 Heimsieg des TSV Nord Harrislee, der sich so immer mehr seinem großen Ziel Klassenerhalt nähert. Und Linde lobte: „Dass war spielerisch richtig gut.“

TSV Nord: Andresen, Petersen-Kröger - Prante (4), Lundelius (1), Kicckbusch (7/4), Burmeister (1), Carstensen (4), Loesmann, Lache (3), Thomsen, Woch (3), Schmidtke (2), Franzke (4), Fries (1).
SV GW Schwerin: Pöschel, Klasen - Laas (8), Künzel (4), Nawrot, Dube (2), Kiewitt (1/1), Evangelidou (1), Wolter (3/2), Panzer (1), Powierski.
Schiedsrichterinnen: Mona Dekarz/Friederieke Gerbers (Lüneburg/Hamburg). – Zuschauer: 120.

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