TSV Nord Harrislee empfängt die HSG Jörl-Viöl : Mit Pokal-Schwung ins Drittliga-Derby

Jubel-Traube: Ausgelassen feiern die Spielerinnen des TSV Nord den Sieg und den Einzug ins Final Four.
Jubel-Traube: Ausgelassen feiern die Spielerinnen des TSV Nord den Sieg und den Einzug ins Final Four.

Das Handball-Jahr 2018 beginnt mit einem „Knaller“: Die Frauen des TSV Nord Harrislee erwarten am Sonnabend (17 Uhr, Holmberghalle) die HSG Jörl-Viöl zum spannenden Nordderby.

shz.de von
13. Januar 2018, 07:30 Uhr

Die Vorzeichen sind gut: Während die Nordfrauen mit dem 36:20 (20:9) beim Oberligisten HSG Holstein Kiel/Kronshagen zum dritten Mal in Folge souverän ins Final Four des Landespokals einzogen, überzeugten die „Firebirds“ beim eigenen Turnier im dänischen Krusau mit Siegen gegen die HG OKT, TSG Wismar und das dänische Team aus Vejle.

Zudem will sich die HSG für die 22:27-Pleite aus dem Hinspiel rehabilitieren. „Das Derby ist etwas Besonderes. Man geht ganz anders in die Halle. Es kribbelt richtig“, freut sich HSG-Leiter Carsten Martensen auf die Begegnung. „Das ist ein komplett anderes Spiel als zu Beginn der Saison. Wir fangen wieder bei Null an“, sagt Nord-Coach „Shorty“ Linde, der weiß: „Jörl-Viöl wird heiß sein. Die Partie wird für uns eines der schwersten Heimspiele der Rückrunde“, sagt der Trainer, der dennoch ein gutes Gefühl hat: „Wir haben bei Kiel/Kronshagen von Anfang an keinen Zweifel am Spielausgang aufkommen lassen. Nach dem 20:9 zur Halbzeit haben wir weiter Gas gegeben und es war wichtig, dass alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten bekommen haben“, freute sich der Harrisleer Trainer über die gelungene Generalprobe. Lotta Woch und Fenja Jensen waren mit je sieben Toren beste Werferinnen beim Drittligisten.

„Es wird ein gutes und offenes Spiel“, ist sich Linde sicher. Carsten Martensen sieht’s genauso: „Ich glaube, es wird ein spannendes Spiel. Harrislee ist sehr stark und hat zuletzt immer gut gegen uns ausgesehen. In unserer Mannschaft sind viele Spielerinnen, die selbst für den TSV Nord gespielt haben. Deshalb sind sie oftmals zu übermotiviert gewesen“, hofft der HSG-Leiter, dass die Gäste daraus ihre Lehren gezogen haben. „Die Mannschaft kann es ja. Sie muss versuchen, etwas cooler zu agieren. Denn wir haben uns vorgenommen, endlich einmal in Harrislee zu gewinnen“, hofft Martensen auf ein Ende der „schwarzen Serie“.

Der HSG-Leiter ist überzeugt: „Auf jeden Fall haben beide Mannschaften Qualität und werden bis Saisonende in der 3. Liga ganz oben dranbleiben.“ Beide Mannschaften hoffen auf einen würdigen Rahmen für das Topspiel in einer gut gefüllten Holmberghalle.

> Neben Nord stehen die Drittligisten HG OKT und Henstedt-Ulzburg im Final Four, das vierte Team steht noch nicht fest.

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