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TSV Hürup im Angriff ungewohnt schwach : Mit Glück einen Punkt geholt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Es sollte der zweite Heimsieg werden für die Oberliga-Handballer des TSV Hürup – am Ende konnte das Team aber nach dem 20:20 (13:12) gegen den MTV Herzhorn zufrieden sein, einen Punkt gerettet zu haben.

Grund war der Totalausfall in der Offensive, selbst klarste Chancen wurden leichtfertig vergeben. Nach 13:12-Pausenführung lagen die Hausherren in den Schlussminuten sogar mit 17:19 zurück. Am Ende sicherte Niels Jensen mit einem Siebenmeter das 20:20.

„Das war ein glücklicher Punktgewinn“, befand Christian Lutter. Hürups Trainer war enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft, die in der Offensive zahlreiche Fehler machte und neben vier Strafwürfen auch vier Gegenstöße vergab. Zudem stellte Herzhorns robuste Defensive den Angriff des TSV vor Probleme. „Shooter Niels Jensen“ wurde von der Gästedeckung komplett aus dem Spiel genommen.

„Wir haben mit zu wenig Druck gespielt und es nicht geschafft, die Herzhorner Deckung in Bewegung zu bringen, um dadurch Lücken zu reißen“, erklärte Lutter. Einzig Leon Witte schaffte es immer mal wieder, die Abwehr zu knacken. Er war mit sieben Treffern bester Torschütze der Angeliter.

Nach gutem Beginn und einer 5:2-Führung ( 9. Minute) für den TSV glich Herzhorn zum 9:9 (23.) aus. Die Steinburger kontrollierten sowohl den Hüruper Rückraum als auch das Spiel über den Kreis, verzeichneten zahlreiche Ballgewinne. Nach Wiederbeginn brachen die Gastgeber ein – nach 50 Minuten hatte der TSV beim Stand von 16:18 in der zweiten Halbzeit gerade einmal drei Treffer erzielt.

Dass es dennoch zu einem Punkt reichte, war zwei Energieleistungen von Leon Witte und einem Strafwurf von Niels Jensen zu verdanken. „Positiv ist, dass die Mannschaft nie aufgegeben hat“, sah Lutter zumindest etwas Gutes. Zudem blieb Hürup auch im sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage und steht mit ausgeglichenem Punktekonto im Mittelfeld.

TSV Hürup: B. Hinrichsen, Jessen – Witte (7), Oetzmann (2), Timm, Mattsen, Woldt, F. Hinrichsen (2), Jochimsen (1), P. Hinrichsen (3/1), N. Jensen (3/2), Marten, Ewers, Woyczechowski (2).

MTV Herzhorn: Ataman, Holst – Bielefeldt, Bierek, Lüders (1), Wamser (3), Voss, Jahnke (1), Lipp (1), Holst (2), Pfeiffers (1), Boltzen (6/3), Dittmer (4), Meisiek (1).

Siebenmeter: 7/3 - 3/3.

Zeitstrafen: 2:3.

Zuschauer: 100.

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