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Handball : Mit einem Kantersieg an die Spitze

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handballerinnen der HSG Jörl-Viöl setzen ein Ausrufezeichen im Rennen um den Aufstieg in die 3. Liga Nord. Die Mannschaft von Trainer Thomas Blasczyk landet einen 37:24-Erfolg bei Tabellenführer SG Todesfelde/Leezen.

Die HSG Jörl-Viöl hat ein Ausrufezeichen im Rennen um den Aufstieg in die 3. Liga Nord gesetzt. Im Topspiel gegen Tabellenführer SG Todesfelde/Leezen, landeten die „Firebirds“ in Eggebek einen 37:24 (21:11)-Kantersieg und übernahmen die Tabellenspitze der Handball-Oberliga.

„Ich habe schon nach dem Freitagstraining gemerkt, dass meine Mannschaft das Spiel kaum erwarten konnte“, sagt Trainer Thomas Blasczyk. „Sie waren wie ein Auto, das mit 6000 Umdrehungen im Stand in der Garage abgestellt ist. Hätte ich die Tür aufgemacht, hätten sie den Hallenboden neu verlegt“, verteilte der Coach humorvoll ein Kollektivlob für die beeindruckenden 60 Minuten.

Die Partie begann ausgeglichen, bis zum 9:8 Mitte der ersten Hälfte, setzte sich kein Team ab. Gästespielerin Franziska Haupt hatte bis dahin bereits sechs Tore gemacht. Blasczyk ließ daraufhin die Bundesligaerfahrene Akteurin durch Katharina Hansen in offensive Deckung nehmen. Mit Erfolg: der Angriff der Gäste stockte. Die Gastgeberinnen drehten hingegen vor 250 Zuschauern auf. Gestützt auf die starke Torhüterin Frauke Paulsen und angeführt von der vor Spielfreude sprühenden Lena Schulz zog die HSG ihr Tempospiel auf. Besonders die Außenspielerinnen Sabrina Maier, Lena Scholz und Jana Behrendsen waren mit Tempogegenstößen und auch aus dem Positionsspiel erfolgreich. Das Blasczyk-Team legte einen 10:1-Lauf zum 19:9 hin.

Nach dem Wechsel blieb die HSG spielbestimmend. Wenn die Flügelzange nicht erfolgreich war, glänzte vor allem Ose Kahlund, die in „Eins-gegen-Eins“ Situationen von der SG-Deckung nicht zu stoppen war. Die Rückraumspielerin war mit zehn Toren die erfolgreichste Schützin der Hausherinnen, die sich beim 31:18 (48.) erstmals auf 13 Tore Differenz absetzten. Dieser Abstand hielt bis zum Schluss. Der HSG-Coach blickte bereits nach vorne: „Die Meisterschaft ist nicht entschieden, am nächsten Wochenende geht es beim THW Kiel weiter.“

HSG Jörl-Viöl: Paulsen, Jackstadt (n.e.) – Riebow (5), Kahlund (10), Katharina Hansen (3), Knettler, Scholz (5), Schulz (6), Maja Hansen, Behrendsen (2), Köster (n.e.), Schibrath (1), Maier (5).

SG Todesfelde/Leezen: Stutz, Hahn – Wulf, Christina Haupt (1), Sternberg (1), Rohlfs (1), Hess (6), Frank (2), Teegen (1), Pohlmann (1), Franziska Haupt (11).





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erstellt am 29.Feb.2016 | 08:19 Uhr

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