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leichtathletik-landesmeisterschaften in hamburg : Medaillenregen für die LG Flensburg

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Flensburgs Leichtathletik-Nachwuchs war bei den Hallen-Landesmeisterschaften in Hamburg nicht zu stoppen. Paula de Boer holte einen kompletten Medaillensatz.

shz.de von
erstellt am 22.Jan.2014 | 06:30 Uhr

Bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften der Leichtathletikverbände Hamburg und Schleswig-Holstein präsentierten sich die jungen Teilnehmer der LG Flensburg in brillanter Form. Vier Gold- , vier Silbermedaillen und einmal Bronze sowie eine Vielzahl starker Leistungen waren die Ausbeute der zwei Wettkampftage.

Paula de Boer konnte gleich einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nehmen. Mit Gold im Kugelstoß, Silber über die 60m Hürden und in der Staffel sowie Bronze im Hochsprung belohnte sie sich für die harte Trainingsarbeit der vergangenen Monate. Eine weitere Goldmedaille gab es für Johanna Nordmann (W 14) , Thurid Gers(U 20) und Linn Nebbe (W 15). Für den PSV Flensburg holte zudem Lennart Völz (M 15) Silber im Hochsprung (1,63m) und Bronze mit 11,94m im Kugelstoß. Anna Jablonski (W 14) sicherte sich für Glückburg 09 über die 60m-Distanz in 8,0 Sekunden ebenfalls Bronze.

Der erste Tag der Titelkämpfe im Hamburger Glaspalast begann mit einem Ausfall der Zeitmessanlage. Davon ließen sich die Flensburger allerdings nicht ablenken. Über die 60m-Distanz gab es in der Altersklasse W 14 gleich einen blaugelben Doppelsieg. Den Landesmeistertitel sicherte sich Johanna Nordmann in 8,0 Sekunden, dicht gefolgt von der Vereinskameradin Stella Holpert (8,1).

Ein weiterer Kracher war die 4x200m-Staffel der U 16. Hier starteten die Flensburgerinnen Kiana Hybsz, Stella Holpert, Lara Giesenhagen und Paula de Boer erstmals über diese Sprintdistanz. Nach einem großartigen Rennen in einem Feld von 21 Staffeln sicherten sie sich überraschend die Vizelandesmeisterschaft. Im Weitsprung der W 14 holte sich Stella Holpert mit 4,76m zudem die Bronzemedaille.

Thurid Gers stieg nach einem alternativen Training in Norwegen in die Saison ein und lief in 4:57,73 Minuten über 1500 Meter zur Silbermedaille. Mit der Zeit war sie noch unzufrieden, jedoch sind die Verletzungen aus der Saison 2012 auskuriert. Am zweiten Tag lief sie über 800 Meter im Alleingang in 2:18,49 Minuten zum Landesmeistertitel und entschädigte sich für den ersten Tag.

Ebenfalls im Goldrausch waren die Kugelstoßerinnen. Linn Nebbe siegte in der Altersklasse W15 mit 11,28m und Paula de Boer in der W 14 souverän mit 11,53m. Kurz zuvor hatte sie sich schon über die 60m-Hürden Silber und im Hochsprung mit 1,54m Bronze gesichert.

Lennart Völz vom Polizei SV Flensburg erkämpfte sich in der Altersklasse M 15 in einem spannenden Wettbewerb mit persönlicher Bestleistung von 1,63m unter elf Startern die Silbermedaille und holte keine 24 Stunden später mit der 4 kg-Kugel und einer Weite von 11,94m Bronze.

Ein beherztes Rennen zeigte Marcel Fritzke in der Altersklasse U 20. Über 1500 Meter lief er in 4:20,94 Minuten in taktisch klug, am Ende reichten die „Körner“ nicht ganz, und so wurde er in einem starken Feld Fünfter. Jonas von Borzeszkowski belegte in einem Feld von 13 Hochspringern mit 1,87m ebenfalls Rang fünf. Der talentierte Flensburger hatte sich mit seiner Vorleistung von 1,95m mehr erhofft, fand aber nicht optimal in den Wettkampf.

Einen guten Eindruck hinterließen auch die anderen Athleten der LG Flensburg. Clara Schröder und Lara Giesenhagen zeigten gute Sprints, Anton Temme verbesserte seine 60m Zeit auf 7,7sec, und die U20-Staffel lief 1:39min auf Rang sechs. Pech hingegen hatte Finn-Lucas Johannsen (U 20), der ein starkes 800m-Rennen lief, in der dritten Runde aber von einem Konkurrenten gefoult wurde und stürzte. Femke Möllgaard sprang in der U 20 gute 5,08m und zeigte eine Formverbesserung. Florence Ehru vom Polizei SV erzielte bei ihrem LM-Debüt drei persönliche Bestleistungen im Weitsprung, 60m Sprint und im Kugelstoßen.

Das Flensburger Trainerteam um Jan Dreier zeigte sich von der Frühform ihrer Athleten überrascht: „Dass sie gut sind, das wissen wir, aber dass es für so viel Edelmetall reicht, hätten wir nicht gedacht.“



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