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Junior-Team der SG gewinnt 29:26 in Potsdam : Marc Blockus hilft beim Auswärtssieg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

„Auswärtssieg!“, skandierten die Spieler vom Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt. Sie freuten sich über ein 29:26 (13:12) in der 3. Handball-Liga Nord beim VfL Potsdam – und über einen Rückkehrer.

„Ich bin sehr zufrieden angesichts unserer Personalsituation“, sagte SG-Trainer Sascha Zollinger. „Das war eine geschlossene Leistung der Mannschaft, die zunehmend Selbstvertrauen bekommt.“ Potsdam ist zwar Schlusslicht, hat aber keineswegs eine perspektivlose Mannschaft beisammen. Das zeigten die ersten fünf Minuten, als die Gastgeber ein 5:1 vorlegten.

Die Gäste konterten mit einem Überraschungseffekt. Marc Blockus, schon von 2009 bis 2014 im Kader des Junior-Teams, feierte ein Comeback. Der 24-Jährige leistete erstmals einen Freundschaftsdienst, da mit Philip Asmussen (Schulter) und Jannek Klein (im Einsatz der A-Jugend) beide etatmäßigen Linkshänder fehlten. Marc Blockus lebt in Norderstedt und war seit seinem Abschied bei DHK Flensburg im Frühling vereinslos. „Es ist beabsichtigt, dass er uns bis Weihnachten hilft“, verriet Sascha Zollinger. „Er wird donnerstags und freitags mit uns trainieren.“

Mit einem Hattrick startete der Neuzugang glänzend. Von da an erlebte Potsdam eine Partie auf Augenhöhe. Beim 21:19 (47.) lag das Momentum auf Seiten der Gastgeber. Doch das Junior-Team antwortete mit fünf perfekten Minuten und drehte das Blatt zum 22:26. „In dieser Phase haben wir sehr gut verteidigt und sind vor allem über Janos Steidtmann Gegenstöße gelaufen“, beobachtete Sascha Zollinger. Auch Tim Lübker war nun ein wichtiger Rückhalt im Tor.

>  Am Sonnabend (19.30 Uhr) kommt der TSV Burgdorf II in die Handewitter Wikinghalle.

VfL Potsdam: Pellegrini, Grunz –Einenkel (1), Schwarz (5/2), Huntz (4), Piske (3), Boede (6), Fink, Schmidt (1), Ende, Münchberger (4), Steinbuch, Winter, Weyhrauch (2).

SG Flensburg-Handewitt II: Lübker, Meyer Ejlersen (bei einem Siebenmeter) – Steidtmann (9), Baíjens (6/2), Dibbert (4), Krüger (2), Runow (2), Hennig, Blockus (4), Louwers (1), Thing (1).

Schiedsrichter: Magalowski/Schwieger (Magdeburg).

Siebenmeter: 5:2. – Zeitstrafen: 5:2.

Zuschauer: 580.

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