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„Nordlichter“ beim Marathon in Frankfurt : Maik Lange bleibt unter drei Stunden

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Reise nach Frankfurt hat sich für Maik Lange vom STV Sörup gelohnt. Der 42-jährige Ausdauersportler absolvierte den Marathon in der hessischen Metropole in der starken Zeit von 2:56,07 Stunden.

Mit den Deutschen Marathon-Meisterschaften hatten sich die Straßenläuferinnen und Läufer einen der großen Saisonhöhepunkte für das Finale der Saison 2015 aufbewahrt. In Frankfurt kämpften die Asse um die Titel der verschiedenen Klassen. Auf der schnellen Strecke am Main glänzten nicht nur die neuen deutschen Meister Arne Gabius, der in 2:08:33 Stunden deutschen Rekord lief, und Lisa Hahner, die in 2:28:39 Stunden nur hauchdünn die Olympianorm verfehlte, sondern auch mehrere Asse aus dem Norden.

Der Kieler Steffen Uliczka betätigte sich nach überstandener Verletzung als „Pacemaker“ für Lisa Hahner und rannte nach 2:28:43 Stunden als schnellster Schleswig-Holsteiner ins Ziel. Direkt hinter Uliczka, der 2016 selbst noch versuchen möchte, sich für den Marathon bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zu qualifizieren, lief der Borener Michael Wittig nach 2:36:18 Stunden als weiterer schneller Vertreter des nördlichsten Bundeslandes ins Ziel.

Schnellste Frau aus Schleswig-Holstein war wie erwartet Karen Paysen vom TSV Langenhorn. Die 42-jährige Nordfriesin lief nach 2:59:44 Stunden auf dem 27. Platz der Gesamtwertung ins Ziel und landete damit in ihrer Altersklasse W  40 auf dem sechsten Platz.
Mit respektablen Ergebnissen waren auch zwei Athleten vom SV Freie Waldorfschule Flensburg bei den Titelkämpfen unterwegs. Hans Jürgen Gregersen lief bei den Senioren M  55 in 3:10:57 Stunden auf den 29. Platz. Sein Vereinskamerad Stefan Riedel benötigte für die 42,195 Kilometer 3:14:54 Stunden und belegte Platz 67 der Senioren M  50.

Schnellster Läufer aus der Förderegion war allerdings Maik Lange vom STV Sörup, der nicht für die Meisterschaftswertung gemeldet hatte. Der 42-Jährige knackte die Drei-Stunden-Marke. Nach 2:56:07 Stunden rannte Lange in den Zielkanal in der Frankfurter Festhalle und wurde damit 682. der Gesamtwertung bei mehr als 11  000 erfolgreichen Teilnehmern (129. M  40).

Philip Lorenzen vom TSV Lindewitt benötige 3:23:53 Stunden (2337. Platz) und lag damit knapp vor dem Flensburger Dr. Joachim Klinke, der in 3:26:11 Stunden als 101. der Klasse M  55 haarscharf an einer zweistelligen Platzierung in der Altersklassenwertung vorbeischrammte. Die Flensburger Mike Siedler (3:30:09 Stunden) und Lars Brodersen (3:52:58) sowie der Lindewitter Frank Georg Bock (3:41:47) gehörten ebenfalls zu den glücklichen Athleten, die die 42,195 km in weniger als vier Stunden hinter sich brachten.

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erstellt am 28.Okt.2015 | 08:30 Uhr

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