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Länderkampf im Flensburger Stadion: Norddeutsches Team verteidigt Pokal

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erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Flensburg | Großartige Stimmung und starke Felder mit 80 Athleten prägten den Ländervergleich der Senioren zwischen zwischen Schleswig-Holstein und Süd-Dänemark. Der Wettkampf im Flensburger Stadion war in diesem Jahr eine besondere Herausforderung, da die Bahn nicht wettkampftauglich ist, Markierungen fehlen und eine komplett neue Auswertung zum Einsatz kam.

Das deutsche Team punktete vor allem im Hochsprung und den drei Wurfdisziplinen. Im Speerwurf fuhr Andreas Bernecker (M45, Bramstedter TS) mit 55,31 Metern eine herausragende Punktzahl ein. Rolf-Rüdiger Reichardt (M70) gelang ein Wurf auf 38,59 Meter. Auch Ingrid Holzknecht (W70) holte eine Menge an Punkten und warf den Diskus auf 24,30 Meter. Torsten Schult machte zudem mit 13,49 Metern im Kugelstoß und einem Diskuswurf von über 40 Meter auf sich aufmerksam. Aus Flensburg war Ruth Kurtzweg-Otte (W60) mit an der guten Wertung beteiligt. 8,19 Meter standen beim Kugelstoßen zu Buche. Im Hochsprung punktete Werner Fröhlich (M60) mit 1,45m, Helge Jensen (M30) mit 1,70m und im Weitsprung Christine Dreier (W30) mit einem Satz auf 5,22m.

Im Gehen konnten die deutsche Delegation nicht alle Plätze besetzen und überließ den Dänen wertvolle Punkte. In der abschließenden Staffel ging es noch einmal eng zu, aber auch hier gingen mehr Punkte nach Dänemark.

Da die Wertung erst am Ende bekanntgegeben wurde, war es bis zum Schluss spannend. Die Leistungen werden mit dem Wertungsprogramm in Punkte umgerechnet, wobei der Altersfaktor natürlich eine spannende Rolle spielt. Durch die Wurfdisziplinen siegte das Schleswig-Holstein-Team dann aber mit insgesamt 125 Punkten souverän vor Dänemark (113 Punkte) und verteidigte den Pokal. Veranstalter Jan Dreier zeigte sich nach dem Ende der Veranstaltung sehr erleichtert: "Es war wirklich eine Herausforderung für alle. Aber der Freundschaftsgedanke und die Geduld der Athleten haben für einen gelungenen Länderkampf gesorgt. Letztendlich ist es wichtig, dass wir den Kontakt nach Dänemark pflegen und weiter verbessern. Und hierbei darf uns auch eine missglückte Baumaßnahme nicht aufhalten." Ergebnisse unter www.lk-weiche.de

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