zur Navigation springen

Auftakt bei der SG Flensburg-Handewitt : Kreativität der Trainer gefragt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ein paar Minuten auf dem Laufband, dann ging es an die Hanteln und andere Geräte – am Donnerstag absolvierten die Bundesliga-Handballer der SG Flensburg-Handewitt ihre erste Trainingseinheit im neuen Jahr.

shz.de von
erstellt am 15.Jan.2016 | 12:35 Uhr

Allerdings war die Zahl der Protagonisten sehr überschaubar. Lediglich Thomas Mogensen, Hampus Wanne, Bogdan Radivojevic und Jacob Heinl, der nach langer Pause wieder angreifen will, absolvierten das volle Programm. Die Rekonvaleszenten Anders Zachariassen und Jim Gottfridsson mischten mit. „Was sie können, machen sie zusammen mit der Mannschaft, dann konzentrieren sie sich auf ihre individuellen Übungen“, erklärte Maik Machulla.

Der Co-Trainer ist bis Sonnabend der „Chef“, da Ljubomir Vranjes noch bei einem Handball-Camp in Serbien ist. Von dort wird er Petar Djordjic, der sich in seiner Heimat unter die Fittiche von Vranjes begeben hat, gleich mitnehmen. Auch Holger Glandorf wird am Sonnabend zum SG-Tross stoßen. Der Linkshänder ist wegen seines Handball-Manager-Studiums in Köln.

Nicht weniger als zehn SG-Spieler sind bei der Europameisterschaft am Ball: Fünf für Dänemark, drei für Schweden, Kentin Mahé für Frankreich, und als letzter schaffte der kroatische Kreisläufer Kresimir Kozina den Sprung auf den EM-Zug. Mit ihnen kann die SG in nächster Zeit nicht planen.

Gerade das Fehlen der beiden Torhüter Mattias Andersson und Kevin Möller erfordert die Kreativität der Trainer. „Wir werden von nächster Woche an dennoch in die Halle gehen“, kündigte Machulla an. „Viele Ballübungen funktionieren auch ohne Torwurf. Außerdem können wir uns um einem Keeper aus dem Junior-Team oder der A-Jugend bemühen.“

Um den Assistenten herum herrschte gute Laune. Das halbe Dutzend Spieler ging gemeinsam an die Aufgaben, witzelte und freute sich über das Wiedersehen. Es hatte schon für die vergangene Woche einen individuellen Übungszettel gegeben, doch nach dem letzten Spiel am zweiten Weihnachtstag in Lemgo durften erst einmal alle einige Tage abschalten.

„Ich bin durch Dänemark getourt, habe Familie und Freunde besucht“, berichtete Thomas Mogensen. „Es tat richtig gut, mal nicht an Handball zu denken. Gleichzeitig hat man realisiert, was in den letzten Monaten alles passiert ist.“ 35 Pflichtspiele hatten ihre Spuren hinterlassen.

Ein Testspiel hat die SG vorerst nicht geplant. Vielleicht Anfang Februar. „Das hängt auch davon ab, wann und in welcher Verfassung unsere EM-Starter aus Polen zurückkehren“, erklärt Machulla. In jedem Fall fährt am 5. Februar eine „Armada“ zum All-Star-Game nach Nürnberg. Ljubomir Vranjes ist als Trainer nominiert und auf jeder der sieben Positionen ein Spieler. Am 10. Februar wird das erste Bundesliga-Spiel des Jahres angepfiffen: Der HSV Hamburg kommt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen