Kreisschwimmverband Schleswig-Flensburg : Klaus-Dieter Ahnsel als Vorsitzender wiedergewählt

Der neue Vorsitzende des Kreisschwimmverbandes Schleswig-Flensburg ist auch der alte. Klaus-Dieter Ahnsel wurde auf dem Verbandstag im Sportheim des SV Adelby einstimmig in seinem Amt bestätigt.

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08. März 2014, 00:06 Uhr

Klaus-Dieter Ahnsel steht für weitere zwei Jahre an der Spitze des Kreisschwimmverbandes (KSV) Flensburg/Schleswig-Flensburg. Auf dem Verbandstag im Sportheim des SV Adelby wurde der Vorsitzende, der das Amt bereits seit 1993 innehat, einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls bestätigt wurde Schwimmwart Reiner Schrader, der als wichtigste Neuerung verkündete, dass die Kreismeisterschaften in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit dem KSV Nordfriesland an zwei Terminen im Frühjahr auf der 50-m-Bahn in Flensburg und im Herbst in Niebüll stattfinden werden.

Aus gesundheitlichen Gründen auf ihr Amt verzichten musste Kassenwartin Monika Michelis. Für sie wurde Bernhard Becker vom TSV Schleswig neu in den Vorstand gewählt. Klaus-Dieter Ahnsel nutzte die Gelegenheit, um sich bei Monika Michelis, die von 1988-1994 zunächst Pressewartin und seit 1994 Kassenwartin des KSV war, für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit zu bedanken. Einstimmig folgte die Versammlung seinem Antrag auf die Ernennung zum Ehrenmitglied. In seinem Jahresbericht hatte Ahnsel zuvor noch einmal den deutsch-dänischen Trainerdialog besonders erwähnt. Im Rahmen des von der EU geförderten gemeinsamen Projektes mit der Dänischen Schwimmunion wurden verschiedene Seminare für deutsche und dänische Trainer realisiert. „Unsere Ausbildung wird landesweit angenommen“, sagte Ahnsel. Noch nicht mit der Stadt geklärt werden konnte, wer die hohen Wartungskosten der seinerzeit vom Förderverein Schwimmen für fast 30 000 Euro finanzierten Anzeigentafel im Campusbad übernimmt. Da das Campusbad Eigentümer von Anzeigentafel und Zeitmessanlage sei, müsse es für die Wartung aufkommen, so Ahnsel. Während in Flensburg alle Klubs mit den Trainingsmöglichkeiten zufrieden sind, klagte der TSV Schleswig über einen Mangel an Wasserfläche. Die Frage, was überhaupt aus dem Schleswiger Hallenbad wird, konnte auch der Vorsitzende des Kultur- und Sportausschusses im Kreis, Karsten Stühmer, nicht beantworten.

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