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SG II feiert einen deutlichen Heimerfolg : Klarer Sieg und Lob für den Gegner

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt besiegt in der 3. Handball-Liga Nord den SV Mecklenburg-Schwerin mit 30:19 - doch die Gäste halten 45 Minuten lang engagiert dagegen.

Ein glattes Ergebnis, möchte man meinen. Das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt schlug den abstiegsbedrohten SV Mecklenburg-Schwerin in der 3. Handball-Liga mit 30:19 (13:12). Doch 45 Minuten leistete der Gast erbitterten Widerstand, was auch Till Wiechers zu einer respektvollen Analyse nötigte. „Die Schweriner waren der Gegner, der sich in der letzten Zeit am besten auf uns vorbereitet hat“, befand der SG-Trainer.

Maik Handschke war es, der die Mecklenburger so vorbildlich eingestellt hatte. Nach dem Mauerfall 1989 war er der erste Handballer, der von der DDR-Oberliga in die Bundesliga wechselte und sich später als Übungsleiter einen Namen machte. Seit November ist er in Schwerin tätig. „Ich hatte meiner Mannschaft gesagt, dass sie geduldig spielen solle“, sagte der Coach. „Das hat sie im ersten Durchgang sehr gut beherzigt.“

Das Junior-Team tat sich schwer mit der gegnerischen Taktik, suchte fast schon krampfhaft nach seinem Rhythmus. „Wir sind eine sehr junge Mannschaft, die viel laufen will und es nicht gewohnt ist, so lange in der Abwehr zu stehen“, erklärte Till Wiechers. Auf der anderen Seite vermochte seine Mannschaft zumindest über den Kreis Akzente zu setzen. Marcel Möller war allein in der ersten Hälfte sechs Mal zur Stelle. Und als Jan Torben Ehlers unmittelbar vor der Sirene das 13:12 markierte, ging es mit einer Führung zum Pausentee.

Thore Jöhnck, bei dem sich eine Finger-Blessur zum Glück als nicht gravierend entpuppt hatte, hielt solide, machte aber Platz für Tim Lübker. Der neue Keeper parierte sogleich gegen Schwerins Goalgetter Mateusz Przybylski und erreichte eine überragende Quote von 59 Prozent. Die Defensive rückte nun weiter auf, um die Schweriner zu kürzeren Angriffen zu zwingen. Bis zum 18:17 (44.) hielten die Gäste mit, doch dann häuften sich bei ihnen die technischen Fehler. Die Hausherren starteten wiederholt zu Gegenstößen.

Auch eine Auszeit beim 21:17 (47.) und erhöhtes Risiko der Schweriner änderten nichts am Trend. Der unermüdliche Morten Dibbert stellte mit dem 28:18 (58.) den ersten Zehn-Tore-Vorsprung her. Eine Kombination von Jan Torben Ehlers und Marcel Möller, den beiden stärksten Angreifern, besorgte Sekunden vor Schluss den Endstand.

SG Flensburg-Handewitt II: Jöhnck, Lübker (ab 31.) – Kohnagel (4), Steidtmann (1), Witte (4/2), Woyczechowski (1), Dibbert (2), Ehlers (9), Hennig, Louwers, Jensen, Möller (9).

SV Mecklenburg-Schwerin: Stemmler, Panzer – Grämke (1), Prothmann (2), Przybylski (7), Larisch, Marangko (3), Evangelidis, Höwt (3), Hünerbein, Finkenstein (1), Gutmanis, Calvert (2/1), Wirt.

Schiedsrichter: Poguntke/Schneider (Hannover). Siebenmeter: 2:1. – Zeitstrafen: 2:2.

Zuschauer: 152.

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erstellt am 22.Feb.2016 | 10:30 Uhr

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