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Handball-Bundesliga : Kein Angriffswirbel: Flensburg müht sich zum Pflichtsieg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Schlusslicht TV Emsdetten hät 50 Minuten mit. Erst in der Schlussphase sichert sich die SG Flensburg-Handewitt einen 33:26-Erfolg gegen den Aufsteiger.

Das hatten sich die Handballer der SG Flensburg-Handewitt sicherlich anders vorgestellt. Zumindest 50 Minuten bot das Team von Trainer Ljubomir Vranjes eine peinliche Vorstellung gegen das abgeschlagene Schlusslicht TV Emsdetten. Erst zum Ende der Partie setzten sich die Flensburger etwas ab. Am Ende stand ein schmuckloser 33:26 (16:16)-Heimsieg, mit dem der Kontakt zur Tabellenspitze in der Bundesliga gehalten wurde.

Vranjes hatte gegen den Aufsteiger Vollgas von der ersten Minute an versprochen. Doch die SG-Spieler waren nicht mit der nötigen Konzentration bei der Sache. Vielleicht hatten sie die 25:35-Heimniederlage der Emsdettener vom Wochenende gegen Magdeburg noch im Kopf. Da war die Partie beim Stand von 2:12 nach 20 Minuten schon entschieden. Nicht so in Flensburg. Immer wieder gelang den Gästen der Ausgleich. Beim 15:15 nach 28 Minuten bewahrte Sören Rasmussen die SG vor dem ersten Rückstand, indem er einen Siebenmeter von Oddur Gretarsson parierte. Zuvor hatte Mattias Andersson nicht viele Bälle gehalten. Er wurde aber auch von der SG-Deckung, in der Tobias Karlsson ausfiel, im Stich gelassen. Emsdetten bot zwar nur hausbackenen Handball, hatte aber ein paar Spieler, die kräftig werfen konnten – allen voran Janko Bozovic, der in der ersten Hälfte fünf Mal erfolgreich war. Als es beim Stand von 16:16 in die Pause ging, gab es zu Recht Pfiffe von den Rängen.

Auch nach dem Wechsel blieb der Angriffswirbel der SG aus. Drei Mal lagen die Flensburger sogar zurück, ehe Jacob Heinl die SG erstmals wieder mit 20:19 (34.) in Führung brachte. Erst in den letzten zehn Minuten ließ die Kraft beim Aufsteiger nach. So zogen die Gastgeber noch von 25:24 (49.) bis zum 33:26-Endstand davon.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Rasmussen (26 - 37.) – Gustafsson (1), Nenadic (2), Gottfridsson (2), Mogensen (5), Glandorf (3), Weinhold (5), Eggert (8/3), Wanne, Radivojevic (6), Heinl (1), Knudsen.

TV Emsdetten: Babin, Feshchanka – Selmanovic (4), Kvalvik, Bozovic (8), Lokkebo (2), Thünemann (2), Kurchev, Schüttemeyer (2), Akira, Boomhouwer, Ragnarsson, Prce (2), Paladin, Arnarson, Gretarsson (6/1), Koch.

Schiedsrichter: Fabian und Christian vom Dorff (Kaarst).

Siebenmeter: 3:2

Zeitstrafen: 1:3.

Zuschauer: 4900.

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