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Halbfinale der Dutschen B-Jugend-Meisterschaft : „Kampf auf absoluter Augenhöhe“

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

SG Flensburg-Handewitt gegen die “Löwen“ - das ist nicht nur das Titelrennen in der Handball-Bundesliga, sondern auch das Duell um den Einzug ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft der B-Jugend. Am Sonnabend (18 Uhr) steigt das erste Spiel in Handewitt.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2016 | 11:30 Uhr

Wer Lust auf einen attraktiven Handball-Doppelpack hat, dem bietet sich am Sonnabend eine gute Gelegenheit. Um 18 Uhr, also in ausreichendem zeitlichen Abstand zur Bundesliga-Partie, steigt in der Handewitter Wikinghalle, der „Ur-Hölle-Nord“, das erste Halbfinale um die deutsche Meisterschaft der B-Jugend. Die SG Flensburg-Handewitt trifft auf die SG Kronau-Östringen, die Talentschmiede der Rhein-Neckar Löwen. „Wenn beide Teams ihre PS auf die Platte kriegen, gibt es einen Kampf auf absoluter Augenhöhe“, verspricht SG-Trainer Sascha Zollinger.

Die B-Jugend der SG freut sich auf ein großes Spiel, verfiel in der Woche aber nicht in hektische Betriebsamkeit. Training und Vorbereitung verliefen in normalen Bahnen. Zwar sind ein paar Akteure angeschlagen, das Saison-Highlight möchte aber niemand verpassen. „Wir wollen ein gutes Ergebnis erreichen“, betont Sascha Zollinger. „Dazu zählen für mich auch ein knapper Sieg und sogar ein Remis. In der Vorrunde hat meine Mannschaft bewiesen, dass sie auch auswärts bestehen kann.“ Das Rückspiel findet Sonnabend, 28. Mai, um 18.30 Uhr in der Stadthalle Östringen statt.

In der Wikinghalle wird es ein Wiedersehen geben. Klaus Gärtner, zwischen 2004 und 2012 Coach und Jugendkoordinator in der SG-Nachwuchsabteilung, ist verantwortlich für den Jugendbereich der Rhein-Neckar Löwen und wird neben Trainer Daniel Meyer auf der Bank sitzen.

Die jungen „Kröstis“ schafften unter anderem mit zwei knappen Siegen über den SC Magdeburg den Sprung unter die besten Vier. Das ist kein Zufallsprodukt, wie Sascha Zollinger in seiner Video-Analyse feststellte. „Anspruchsvolle Spielanlage, sehr athletisch“, so seine kurze Einschätzung. Der Löwen-Nachwuchs basiert auf dem Leistungszentrum Kronau, das vom SAP-Konzern gefördert wird und nicht nur Talente aus Baden-Württemberg, sondern auch aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern anlockt.

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