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3. Liga: SG-Zweite mit souveränem Heimsieg : Junior-Team standhaft und effektiv

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt hat die guten Leistungen der vergangenen Wochen bestätigt, schlug den Oranienburger HC in der 3. Liga Nord mit 28:19 (14:8). Probleme gab’s nur mit dem Hallenboden.

„Wir hatten nur die ersten zehn Minuten Probleme“, meinte ein hochzufriedener SG-Trainer Till Wiechers. „Danach waren Abwehr und unser Torwart Thore Jöhnck überragend. Auch mit unserem Positionsangriff bin ich zufrieden.“

Sein Team hatte auch die größere Standfestigkeit, die diesmal in der Wikinghalle ein Muss war. In den vergangenen Wochen hatten schon mehrere Handball-Teams über den neuen Hallenboden geklagt, der diesmal so manche Rutschpartie verursachte. Nach der Senioren-Weihnachtsfeier am Vortag war offenbar eine „spezielle“ Reinigung erfolgt. Nach zehn Minuten wurde die Partie sogar unterbrochen: Ein Abbruch stand kurzfristig im Raum. „Ich bin glücklich, dass sich niemand ernsthaft verletzt hat“, sagte OHC-Trainer Christian Pahl. „Der Hallenboden war definitiv in keinem spielfähigen Zustand.“

Dennoch vermied es der Gast, die Gründe für die Niederlage an den Rahmenbedingungen festzumachen. Er stellte den verdienten Sieg des Junior-Teams nicht in Frage und betonte ganz besonders die „agile, offensive Abwehr“. Die wurde nach dem 3:5 (11.) und der unfreiwilligen Spielpause immer mehr zum Faktor. „Langweilig“, kommentierte ein Zuschauer die folgenden Angriffsbemühungen der ratlosen Oranienburger. Thore Jöhnck hielt glänzend, brachte nach 25 Minuten bereits zum zehnten Mal seinen Körper an den Ball. Vorne agierte das Junior-Team auch ohne Ove Jensen, der sich am Donnerstag im Training eine Rücken-Verletzung zugezogen hatte, kreativ. Es wurde der Abschluss über die Flügel gesucht, und dann sorgte eine Variante mit einem siebten Feldspieler für Unterhaltung und Effektivität. Mit vier Akteuren im Rückraum ergaben sich ganz andere Möglichkeiten. Der starke Rechtsaußen Janos Steidtmann erhöhte mit einem Doppelschlag auf 14:7 (29.).

Nach der Pause rückten die Brandenburger beim 17:12 (41.) nur leicht heran. Thore Jöhnck vereitelte einen stärkeren Aufwärtstrend der Gäste. Das Junior-Team geriet nicht in die Bredouille. Simon Hennig, der nervenstarke Siebenmeter-Vollstrecker, konterte zum 26:16 (55.). Kurzum: Sportlich war es ein starker Abschluss einer wechselhaften Hinrunde. Bereits am Sonnabend beginnt mit dem Heimspiel gegen die Reinickendorfer Füchse II die Rückrunde.

SG Flensburg-Handewitt II: Jöhnck – Kohnagel, Steidtmann (7), Wocyzechowski (2), Nicolaisen (4), Dibbert (3), Simons (1), Ehlers (2), Hennig (7/5), Louwers, Möller (2).


Oranienburger HC: Herold (ab 31.), Szabo – Bohle (1), Stelzig (1), Dömeland, Bruck (1), Liedtke (2), Manderscheid (2), Müller (3), Kehl (3/1), Riedel (2), Kleinert, Sauß (3), Krai (1).

Schiedsrichter: Bunselmeyer/Bunselmeyer (Varel).

Siebenmeter: 5:1; Zeitstrafen: 5:4; Zuschauer: 125.

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erstellt am 13.Dez.2015 | 20:26 Uhr

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