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Junior-Team muss gewinnen und hofft auf Schützenhilfe

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erstellt am 11.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Handewitt | Gewinnen und hoffen - so lautet die Devise beim Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt vor dem letzten Spieltag. Nur wenn der Aufsteiger sein Heimspiel gegen das Schlusslicht HSV Insel Usedom (Sbd., 19 Uhr, Wikinghalle) erfolgreich bestreitet und der direkte Kontrahent VfL Fredenbeck zeitgleich daheim gegen GWD Minden II verliert, leuchtet das SG-Emblem weiterhin in der 3. Handball-Liga. "Wie in den vergangenen Wochen werden wir uns voll auf unsere Partie konzentrieren", kündigt SG-Trainer Till Wiechers an. "Und erst nach dem Schlusspfiff werden wir schauen, was in Fredenbeck passiert ist."

Wie die Emotionen am heutigen Abend auch ausfallen mögen, das Junior-Team kann sich erhobenen Hauptes aus der Saison verabschieden. 14:14 Punkte fuhr es bislang in der Rückrunde ein. Selbst Spitzenteams wie Tarp-Wanderup, HSV Hannover, Burgdorf II oder Potsdam wurden in den vergangenen Monaten mindestens einmal bezwungen. "Die Mannschaft gehört in diese Liga", folgert Till Wiechers aus den Statistiken. Ein weitere positive Nachricht: Personell gibt es im eingespielten Kader keine Veränderungen, und zusätzlich werden Malte Voigt und Morten Dibbert aus dem Bundesliga-Kader dem Junior-Team zur Seite stehen.

Allerdings wird es nicht ohne Schützenhilfe gehen. Anfang der Woche trafen Till Wiechers und SG-Leiter Sascha Zollinger den Mindener Reserve-Coach Aaron Ziercke bei einem Trainer-Symposium. Der versprach: "Wir geben unser Bestes." Ein Problem: Die Mindener Bundesliga-Truppe spielt parallel bei den Rhein-Neckar Löwen, aufgrund einiger Verletzungssorgen dürften einige Nachwuchskräfte mit nach Mannheim reisen. "Aber auch so ist es nicht unmöglich, dass Minden in Fredenbeck gewinnt", glaubt Sascha Zollinger. "Auch bei uns hat sich die Mindener Reserve trotz knappen Personals gut verkauft."

Die spannende Frage: Wie gehen die abstiegsgefährdeten Gastgeber nervlich mit der Belastung um, in eines der "wichtigsten Spiele der Vereinsgeschichte" - so heißt es auf der Homepage des VfL Fredenbeck - zu gehen?

Definitiv werden einige Akteure zum letzten Mal ein Drittliga-Spiel im SG-Trikot bestreiten. Marc Blockus (HC Erlangen), Thies-Jakob Volquardsen (TSV Altenholz), Morten Dibbert (HSG Tarp-Wanderup), Lasse Scharge (Oranienburger HC), Malte Voigt (Henstedt-Ulzburg), Tim Witte (Hamburg), Mike Williams und Aleksandar Djordjic werden vor dem Anpfiff verabschiedet. "Es spricht schon für unsere Ausbildung, dass drei bis vier Spieler zu einem Zweitligisten wechseln", erklärt Sascha Zollinger. Mit der Verkündung von Neuzugängen hält man sich derweil zurück. Aus einem einfachen Grund: Erst heute Abend weiß der Verein, in welcher Liga das Junior-Team in der nächsten Serie spielen wird.

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