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27:28 gegen den HSV Hannover : Junior-Team mit knapper Heimniederlage zum Auftakt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Eine zählbare Ausbeute war drin, doch letztendlich musste sich das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt zum Saison-Auftakt der 3. Handball-Liga Nord dem HSV Hannover mit 27:28 (10:13) beugen.

„Diese Niederlage wird uns nicht umhauen“, sagte SG-Trainer Sascha Zollinger. „Wir werden mit unserer jungen Mannschaft vernünftig weiterarbeiten.“ Dazu besteht auch genügend Zeit, denn die Nordlichter müssen erst Mitte September wieder eingreifen, da die nächsten beiden Spiele verlegt wurden.

Mit Simon Hennig (Reha nach Knie-OP), Marlon Runow (Oberschenkel) und weitgehend David Bleckmann (Schulter) mussten drei Akteure zuschauen. Nach wenigen Minuten erwischte es auch Philipp Asmussen. Der Linkshänder musste mit einer Schulter-Blessur ins Krankenhaus. Auch der Gast musste mit seinem letztjährigen Torschützenkönig Milan Mazic einen Ausfall verkraften. So entwickelte sich gerade im ersten Durchgang ein Spiel, das noch von vielen Unzulänglichkeiten geprägt war. „Der eine oder andere Fehler in der zweiten Welle wird uns Mitte der Hinrunde nicht mehr passieren“, prognostizierte Sascha Zollinger.

Hannover fand als erstes eine gewisse Stabilität und führte mit 5:9 (19.). SG-Schlussmann Andreas Meyer Ejlersen parierte einige Großchancen und verhinderte Schlimmeres. Nach der Pause drehte das Junior-Team auf. Danny Baijens erzielte das 17:15 (38.). Der niederländische Spielmacher agierte sehr auffällig. „Er spricht noch kaum Deutsch, die Feinabstimmung ist verbesserungswürdig“, meinte Sascha Zollinger. „Danny ist aber ein Spieler, der in der dritten Liga seine Spuren hinterlassen kann.“

Die Hannoveraner nahmen ihn phasenweise an die kurze Leine und zogen sich allmählich wieder besser aus der Affäre. Das Junior-Team durfte dennoch bis zuletzt hoffen. Linksaußen Johannes Krüger ließ zwar einen Siebenmeter aus, legte aber kurz darauf einen Pass für Danny Baijens in Kempa-Manier auf. Das 27:27 beantworteten die Niedersachsen mit dem Siegtreffer vom rechten Flügel von Lukas Quedenbaum.

SG Flensburg-Handewitt II: Lübker (ab 44.), Meyer Ejlersen (bis 44.) – Nielsen (1), Steidtmann (5), Bajíjens (6), Bleckmann (1), Jürgensen, Krüger (1), Dibbert (6), Asmussen, Louwers (3), Thing, Klein (4).

HSV Hannover: Lange – Benckendorf (2), Forst (6), Brandes (2), Harig, Klages, Muscheiko (1), Mbanefo (1), Quedenbaum (2), Schenker (3), Frädermann (3), Müller (8).

Schiedsrichter: Beyer/Höhne (Chorin/Eberswalde).

Siebenmeter: 1:0. Zeitstrafen: 2:1.

Zuschauer: 108.

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