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26:25 nach turbulenter Partie gegen Hannover-Burgwedel : Junior-Team mit dem Glück im Bunde

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt hat den ersten Saisonsieg in der 3. Handball-Liga geschafft. Hauchdünn mit 26:25 (14:13) schlug das Team von Trainer Sascha Zollinger Handball Hannover-Burgwedel.

Da die Gäste im Stau auf der A 7 feststeckten, kamen sie stark verspätet in der Handewitter Wikinghalle an. „In der 3. Liga sind die Regularien so, dass die Gastmannschaft selbst dafür Verantwortlich ist, pünktlich zum Spielbeginn anzutreten. Wir hätten es nicht machen müssen, haben uns aber natürlich dazu entschieden, die Partie mit 50-minütiger Verspätung anpfeifen zu lassen“, so SG-Trainer Sascha Zollinger über die Gegebenheiten vor dem Spiel, in das seine Mannschaft nach dem 2:3 (5.) sehr gut hineinfand. Über 6:3 führte das Junior-Team auch beim 8:5 mit drei Toren. Mit der offensiven 5:1-Deckung wurden Anspiele an den Kreis unterbunden. Nach einer fünfminütigen Torflaute warf das Zollinger-Team mit dem 14:13 zur Pause wieder eine Führung heraus.

Nach dem Wechsel fanden sich die Gäste zunächst besser zurecht. „Burgwedel hatte die Abwehr etwas defensiver gestellt. Damit hatten wir Probleme. Außerdem haben wir wieder einige gute Chancen liegen lassen“, so Zollinger über nur vier eigene Treffer innerhalb einer Viertelstunde. Nach acht Gegentore geriet das Junior-Team mit 18:21 in Rückstand. Doch die Gastgeber kämpften sich zurück. Eine starke Deckung sorgte für Ballgewinne und erfolgreiche Tempogegenstöße. Einfache Tore brachten nicht nur den 21:21-Ausgleich (49.), sondern sogar eine 24:22-Führung (55.). Die Schlussminuten wurden zu einem wahren Krimi, Hannover-Burgwedel gelang immer wieder der Anschlusstreffer. Neun Sekunden vor Spielende waren die Gäste beim 26:25 in Ballbesitz und kamen über die Außenposition zum vermeintlichen 26:26-Ausgleich. Doch der Abpfiff der Partie vom Kampfgericht erfolgte, bevor der Ball im SG-Netz landete. So war das Junior-Team, nach dem regulären Ausgleich in letzter Sekunde in Fredenbeck, diesmal mit dem Glück im Bunde.

Gäste-Trainer Jürgen Bätjer kündigte Einspruch gegen die Wertung der Partie an. Damit wollte sich Sascha Zollinger aber nicht beschäftigen. „Ich habe mich auf dem Video davon überzeugt, dass der Abpfiff vor dem Tor ertönte. Außerdem ist es eine Tatsachenentscheidung. Ich freue mich, dass wir das Glück diesmal auf unserer Seite hatten. Der Sieg ist auch verdient, da wir über weite Strecken des Spiels geführt haben.“

SG Flensburg-Handewitt II: Lübker, Ejlersen – Nielsen (1), Steidtmann (7), Baijens (7/2), Halgirsson, Jürgensen, Dibbert, Krüger (4), Runow (1), Hennig, Louwers, Thing (2), Klein (4).

Handball Hannover-Burgwedel: Kinzel, Räbiger – Freitag (4), Michaelidis, Fischer (1), Patemoga, Otto (3), Herbold (4), Behnke (3), Antonevich (8/2), Dunekacke (2).

Schiedsrichter: Dodt/Klappauf (Berlin).

Zuschauer: 103.

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