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Handball : Junior-Team der SG nimmt die nächste Auswärtshürde

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Oberliga: Mit einem 30:21-Erfolg bei LH Dithmarschen setzt der Tabellenführer der Handball-Oberliga seine beeindruckende Siegesserie fort.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Am Sonnabend erlebte Pahlen eine Hit-Nacht, am Freitag war es vor allem das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt, das dem Publikum sportliche Glanzlichter servierte. Mit einem 30:21 (13:10)-Erfolg bei LH Dithmarschen setzte der Tabellenführer der Handball-Oberliga seine beeindruckende Siegesserie fort. „Wir haben uns auf ein enges Spiel eingestellt, so dass ich sehr zufrieden bin, dass die Mannschaft auch diese Aufgabe so souverän gelöst hat“, sagte Stefan Pries.

Der Spielertrainer war diesmal zum Zuschauen verdammt. Ein Trainings-Malheur verursachte einen dicken Knöchel. Deshalb rückte neben Norman Louwers vor allem Michael Nicolaisen in den Deckungs-Mittelblock. Auch Robin Schäfer (Schulter) und Brijan Schmidt (krank) fehlten diesmal. Im Tor erhielt Paul Weidner das Vertrauen und stand in der Startaufstellung. „Das hatte er sich verdient“, erklärte Stefan Pries. „Und da er seine Sache gut gemacht hat, blieb er die ganzen 60 Minuten drin.“

In der Eiderlandhalle sah es zunächst so aus, als ob das Junior-Team auf Anhieb für klare Verhältnisse sorgen könnte. 4:1 hieß es, als sich der Favorit ein missglücktes Überzahl-Spiel leistete und Dithmarschen damit ins Spiel brachte. Der Außenseiter, der sich zuletzt mit drei Siegen etwas Luft im Abstiegskampf verschafft hatte, hielt bis zum 8:8 (21.) mit und operierte häufiger mit einem siebten Feldspieler. Eine Taktik, die dem SG-Lager seltsam vertraut vorkam. Urheber dieses Winkelzugs war Kai Nielsen, der bekanntlich in der vergangenen Hinrunde das Junior-Team trainiert hatte und seit wenigen Wochen in Pahlen Spielertrainer Steffen Kobs unterstützt.

Das Junior-Team haderte in der ersten Hälfte mit der eigenen Chancen-Verwertung. Doch noch vor der Pause setzte der Gast wichtige Nadelstiche. „Wir haben einfach nicht die Qualität, um mit so einem Gegner über 60 Minuten mitzuhalten“, musste Kai Nielsen erkennen. Die SG-Truppe machte nun kurzen Prozess, konterte und erzwang früh die Entscheidung. „Wir haben das Tempo angezogen und standen noch besser in der Abwehr“, lobte Stefan Pries.

Niels Jensen, der sich nach auskuriertem Bänderriss zurückmeldete, war es vorbehalten, mit dem 30:19 (56.) den höchsten Vorsprung zu erzielen. „Es ist ja fast schon tragisch“, fand Kai Nielsen, „dass so talentierte Flensburger Jungs in der gleichen Spielklasse sind wie wir.“ Aber sicherlich nicht mehr lange: In der Oberliga stehen nur noch acht Spieltage aus.

LH Dithmarschen: J. Carstens, Tietjens – Bierek (1), Froese (2), M. Pieper (5/3), Hennings (6), R. Kobs (1), Henrich (3), Hannemann, H. Carstens (2), Jahn, Fock, S. Kobs (1), Schröder.

SG Flensburg-Handewitt II: P. Weidner – Blohme (8/2), Woldt, Nicolaisen (1), Kohnagel (4), Simons, Hennig (3), Louwers (2), O. Jensen (5/3), J. Weidner, Blockus (5), N. Jensen (2).

Zeitstrafen: 4:1.

Siebenmeter: 3:6.

Zuschauer: 250.

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