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Handball-Vorbereitungsturnier um den Knutzen-Cup : Junior-Team der SG mit makelloser Bilanz

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die SG Flensburg-Handewitt II hat sich für den letzten Turnierplatz vom Vorwochenende beim DHK-Cup revanchiert. Mit drei Siegen aus drei Spielen gewann die Mannschaft von Sascha Zollinger das Handball-Turnier um den Knutzen-Cup des TSV Hürup.

Dabei war der Auftakterfolg gegen Gastgeber TSV Hürup richtungweisend. Das hoch motivierte Team von Chrisitian Lutter zeigte dann auch eine beherzte Leistung und verlangte dem Favoriten einiges ab. So verliefen die ersten 20 Minuten sehr ausgeglichen. Kurz vor der Pausensirene verpasste der TSV den 9:10-Anschluss, war aber noch in Schlagdistanz zum Drittligisten. Dieser begann den zweiten Durchgang konzentriert und setzte sich auf fünf Tore ab. Die Hausherren zeigten aber weiter eine starke Leistung und hatten beim Schlusspfiff ein sehr gutes 17:20-Endresultat erkämpft.

Die zweite Partie war eine klare Angelegenheit. Drittligist DHK Flensburg stellte gegen SH-Ligist HSG Tarp-Wanderup eine sehr bewegliche Deckung und die Torhüterleistungen waren ebenfalls stark. So eroberte das Team von Torben Walluks viele Bälle und kam mit schnellem Umschaltspiel zu einfachen Toren. Nach 40 Minuten stand es 20:8 für DHK. „Das ging nur Tempo, Tempo“, war Hürups Teammanager Björn Schlapkohl beeindruckt.

Daraus zogen die Gastgeber die richtigen Schlüsse und stellten dem Gegner aus der 3. Liga selbst eine kampfstarke Deckung entgegen. „Zu diesem Zeitpunkt war das Turnier ja noch offen. Beide Mannschaften wollten gewinnen und es war richtig Feuer drin“, freute sich Schlapkohl über die spannende Begegnung. Es ging Tor um Tor und die Partie schien in Richtung der Hüruper zu kippen. Denn vier Minuten vor dem Abpfiff führte der TSV mit 17:14. Doch der DHK zeigte Herz und Willen und kippte das Spiel noch zum gerechten 17:17 kurz vor dem Abpfiff.

Es folgte die Partie des SG Junior-Teams gegen die zwei Klassen tiefer spielende HSG Tarp-Wanderup. Trotz des zweiten Spiels hintereinander gegen einen Drittligisten zeigten sich die Treenehandballer verbessert und hielten Kräften dagegen. Doch der Favorit gab sich keine Blöße und gewann am Ende mit 21:11.

So kam es im fünften Turnierspiel zum „kleinen Finale“ zwischen dem Oberligisten TSV Hürup und SH-Ligist HSG Tarp-Wanderup. „Tarp-Wanderup hat noch einmal richtig um die Ehre gekämpft“, lobte Björn Schlapkohl den klassentiefsten Teilnehmer für sein Engagement. So lag die HSG im ersten Durchgang zumeist mit einem oder zwei Treffern vorne. Doch trotz des Ausfalls von Spielmacher Ove Jensen und Torjäger Julian Fintzen, die als Vorsichtsmaßnahme in der Abschlusspartie geschont wurden, fanden die Hüruper wieder ins Spiel.

„Unsere 18-jährigen Spieler haben ohne Scheu agierte“, lobte Schlapkohl die Nachwuchskräfte des TSV, die im zweiten Durchgang vor allem in der Deckung kompakt standen und so ihre Sicherheit im Angriff fanden. Am Ende stand ein 20:16-Erfolg.

Im „Finale“ erwischte das Junior-Team, wie schon am Vorwochenende beim DHK-Cup, den besseren Start und führte Mitte des ersten Durchgangs 6:1. Nach einer Auszeit des DHK wurde es dann ausgeglichener, doch das Zollinger-Team hielt den Drittliga-Konkurrenten auf Distanz und beim 9:4 zur Pause den Fünf-Tore-Abstand. Nach dem Wechsel merkte man beiden Teams den Kräfteverschleiß an – der Angriff tat sich schwer, doch den Deckungsreihen der SG II und des DHK war der Wille anzumerken, unbedingt als Sieger vom Parkett zu gehen. Das Junior-Team zehrte von seinem Vorsprung und gewann schließlich 14:11.

Dazu durfte sich Dani Bajens vom Turniersieger mit dem Titel des auffälligsten Spielers, Jasper Basenau vom DHK Flensburg mit der Wahl zum auffälligsten Torhüter schmücken. „Alle Torhüter und Spieler der vier Teams haben sehr gute Leistungen gezeigt“, lobte Schlapkohl, der mit der Resonanz auf den Knutzen-Cup sehr zufrieden war.

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