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Handball-Oberliga : Junior-Team der SG in der Wikinghalle nicht gefordert

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Flensburg-Handewitt II hat gegen schwache Die HSG Schülp-Westerrönfeld beim 35:20-Erfolg leichtes Spiel.

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Inzwischen scheinen die Gäste, die in der Wikinghalle gegen das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt antreten, bereits im Vorfeld die Punkte abgeschrieben zu haben. Die HSG Schülp-Westerrönfeld zeigte sich wenig engagiert und kassierte eine 20:35 (10:18)-Schlappe beim souveränen Tabellenführer der Handball-Oberliga. „So einen ruhigen Abend hatte ich nicht erwartet“, rieb sich SG-Spielertrainer Stefan Pries die Augen. „Ich hatte schon mit mehr Gegenwehr gerechnet.“

Gunnar Kociok, der Trainer der Rendsburger Ballwerfer, hatte sich die Woche lang seine Gedanken gemacht: „Wie setzten wir uns gegen diese Abwehr durch?“ Als es nach 13 Minuten bereits 7:3 für die Hausherren stand, wusste der Gäste-Coach, dass seine Truppe an diesem Abend keinen Stich machen würde. Der 6:0-Verband und später auch die 5:1-Formation des Junior-Teams erwiesen sich als Bollwerk. Selbst Jens Woldt, zuletzt als „Karabatic der Oberliga“ gepriesen, war diesmal unauffällig.

Für den Klassen-Primus entwickelte sich die Partie immer mehr zu einer besseren Trainings-Einheit. Zur Pause rückte Paul Weidner für Christopher Rudeck ins Gehäuse. Das Signal für eine großangelegte Rotation! Lediglich Per Oke Kohnagel verbuchte in beiden Halbzeiten größere Einsatzzeiten. Der Favorit musste sich lediglich den Vorwurf gefallen lassen, ein paar Chancen zu viel liegen gelassen zu haben. Lukas Blohme (Pfosten) und Ove Jensen (scheiterte an Florian Töllner) vergaben in kurzer Folge ihre Siebenmeter. Besser machte es Brijan Schmidt, der von der ominösen Linie das 30:17 (51.) markierte. Den Schlusspunkt setzten Niels Jonas Simons und Per Oke Kohnagel mit einem Kempa-Trick.

Ein Kabinettstückchen, das Gunnar Kociok nicht genoss. „Ich bin nur froh, dass das Spiel zu Ende ist“, stöhnte er. „Dieser Gegner mit diesen toll ausgebildeten Spielern hat in dieser Spielklasse nichts zu suchen.“ Sein Team agierte allerdings saft- und kraftlos, reduzierte gar die Flüssigkeitsaufnahme. Der Gäste-Getränkewart staunte beim Verlassen der Wikinghalle: „Wir haben noch eine volle Kiste, das reicht ja für das nächste Training.“

SG FleHa II: Rudeck, P. Weidner (ab 31.) – Pries, Schäfer (3), Blohme (7/2), Woldt (1), Kohnagel (4), Schmidt (5/2), Simons, Hennig (3), Louwers (3), O. Jensen (3), J. Weidner, Blockus (6).

HSG Schülp-Westerrönfeld: Töllner, Martensen – Moreau (1), Schrader (4/2), Jüschke (4), C. Cohrt (1), Petrisas (1), Woldt (4), Seehase, Cardis (4), F. Kohrt (1), Ranft, Dethlefsen, Schöler.

Siebenmeter: 6:2. – Zeitstrafen: 1:2.

Zuschauer:130.

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