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Heimniederlage trotz couragierter Leistung : Junior-Team belohnt sich nicht

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt hat gute Moral bewiesen, stand aber letztendlich mit leeren Händen da. Gegen den Tabellendritten VfL Potsdam setzte es eine 33:35 (17:19)-Niederlage.

Die Hoffnung auf einen Drittliga-Medaillenrang ist deutlich geschmälert. Bittere Tränen weinte aber niemand. „Über die Einstellung und den Fight meiner Mannschaft bin ich glücklich und stolz“, sagte SG-Trainer Till Wiechers. „Sie ist 60 Minuten rauf und runter gelaufen.“

Besonders gut klappte das in der ersten Viertelstunde. Gegentore beantworteten die Hausherren mit der konsequenten Anwendung der schnellen Mitte und führten mit 11:8. Besonders gut traf der Halblinke Jan Torben Ehlers, der zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Tore erzielt hatte. Allerdings leistete er sich dann zwei Ballverluste, die den Aufschwung der Potsdamer begünstigten. „Uns fehlten zehn Minuten lang sowohl Konzentration wie Kraft“, meinte Till Wiechers. Die Gäste zogen über 11:15 (23.) auf 13:19 (26.) davon.

Das Junior-Team, das nach dem Ausfall von Niels-Jonas Simons ohne Linkshänder im Rückraum auskommen musste und auf dieser Position entweder Simon Hennig, Morten Dibbert oder den A-Jugendlichen Robin Breitenfeldt aufbot, ließ nie die Köpfe hängen. Bis zur Pause glückte Ergebnis-Kosmetik. Und als der Wiederbeginn mit einem 0:5-Lauf zum 17:24 (36.) völlig in die Binsen ging, ackerten sich die Gastgeber allmählich wieder heran. Nick Witte schloss einen Konter zum 31:32 (56.) ab. Dann parierte Tim Lübker, und Per Oke Kohnagel glich gar aus.

Till Wiechers ließ nun mit einem siebten Feldspieler agieren, doch das 33:33 von Janos Steidtmann 115 Sekunden vor Schluss war das letzte Erfolgserlebnis. So begann die Suche nach den Gründen für den letztendlich knapp verpassten Punktgewinn. Waren es die beiden verworfenen Siebenmeter von Nick Witte oder ein paar technische Fehler zu viel? Oder waren einfach die letzten Körner verbraucht? „Wir hatten mit Norman Louwers, Jan Torben Ehlers oder Morten Dibbert mehrere angeschlagene Spieler, die leider zwischendurch runter mussten, aber auch immer wieder auf die Zähne bissen“, verriet Till Wiechers.

Seine Mannschaft musste sich aber definitiv nicht verstecken, wie auch Gäste-Coach Jens Deffke befand: „Im Angriff waren beide Mannschaften sehr stark, nur Nuancen haben den Ausschlag gegeben.“

SG Flensburg-Handewitt II: Jöhnck (bis 20., bei einem 7m), Lübker – Kohnagel (5), Steidtmann (4), Witte (6/1), Dibbert (2), Ehlers (8), Hennig (2/1), Breitenfeldt (1), Louwers (3), Möller (2).

VfL Potsdam: Schulz, Twarz – Weiß, Jacques, Schwarz (4/2), Dierberg (6/1), Piske, Schmidt (5), Schütz, Deutsch (6), Münchberger (5), Schindel (3), Winter, T. Frank (6).

Schiedsrichter: Fiehn/Gebert (Rostock/Schwerin).

Siebenmeter: 5:3. Zeitstrafen: 1:4. Zuschauer: 135.

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