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30:23 gegen die Sg Oeversee/Jarplund-Weding : Jörl-Viöl behält im Derby die Oberhand

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handballerinnen der HSG Jörl-Viöl haben in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein ihre weiße Weste bewahrt. Im Derby gegen die SG Oeversee/Jarplund-Weding setzten die „Firebirds“ mit dem 30:23 (15:11)-Heimsieg ihren Höhenflug fort

Die HSG bleibt mit 8:0 Punkten Tabellenführer. Dagegen müssen die Gäste nach drei Niederlagen in Folge den Blick nach unten richten.

Schon zu Beginn der Partie präsentierten sich die Gastgeberinnen konzentrierter und sicherer in der Chancenverwertung. Über 3:0 legte das Team von Trainerin Johanna Martensen ein 7:3 nach gut zehn Minuten vor. Danach fanden die Gäste besser ins Spiel und kamen auf 6:7 heran. Bis zum 10:9 blieb die Mannschaft von Trainer Torsten Eggebrecht-Team auf einen Treffer dran und war auch beim 13:11, zwei Minuten vor dem Pausenpfiff, in Schlagdistanz. Danach haderten die Gäste allerdings mit den Schiedsrichtern, die Zwei-Minuten-Strafen gegen die SG aussprachen. Die HSG nutzte dies und setzte sich zur Halbzeitsirene auf 15:11 ab.

Gleich nach Wiederbeginn legten die Gastgeberinnen laut Johanna Martensen „eine Schippe drauf“ und baute den Vorsprung schnell auf 18:11 aus. Danach wogte die Partie hin und her, so dass die Gäste bis zum 21:16, Mitte des zweiten Durchgangs, zumindest noch dran waren und eine Wende möglich schien. Doch wieder legten die Gastgeberinnen zu und sorgten mit vier Toren in Folge für den 25:16-Zwischenstand und die Vorentscheidung.

„Wir haben im Heim-Derby gegen Bredstedt selbst gesehen, wie schnell man fünf Tore aufholen kann“, freute sich Johanna Martensen über die konzentrierte Spielweise ihrer Mannschaft, die den Vorsprung gegen die nie aufgebende SG Oeversee/Jarplund-Weding souverän über die Zeit brachte und so einen klaren Derbyerfolg feierte. „Wenn wir in der Tabelle weiter oben bleiben wollen, müssen wir uns trotzdem steigern“, sah Martensen bei ihrem Team aber noch Luft nach oben – ebenso wie SG-Trainer Torsten Eggebrecht. „Mit der Einstellung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden, aber 30 Fehlwürfe sind einfach zu viel – so ist gegen Jörl-Viöl nichts zu holen. Zudem war die Schiedsrichterleistung nicht die beste, denn bei den Bestrafungen wurde oft mit zweierlei Maß gemessen.“

HSG Jörl-Viöl: Paulsen, Jackstadt - Riebow (6), Kahlund (2), Kretschmer (1), Katharina Hansen (8), Knettler (1), Scholz (3), Schulz (3), Maja Hansen (4), Schibrath (1/1), Jessen, Janne Thomsen.

SG Oeversee/Jarplund-Weding: Kruse, Sina Thomsen - Drews, Dana Thomsen (1), Krieger, Breitfeld, Lena Behrendsen (1), Matzen, Zboralski, Ranft (7), Blaas (1), Bruder (8), Schäfer (1), Hansen (4).

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erstellt am 29.Sep.2015 | 06:30 Uhr

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