Handball : Hüruper Höhenflug geht weiter

Freie Bahn: Der Hürup Philipp Hinrichsen erzielt gegen den Preetzer Kepper Marten Michelsen eines seiner drei Tore.
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Freie Bahn: Der Hürup Philipp Hinrichsen erzielt gegen den Preetzer Kepper Marten Michelsen eines seiner drei Tore.

Oberliga: 29:24-Heimerfolg gegen Preetz. Trainer Lutter: „Das war eine wirklich geschlossene Mannschaftsleistung.“

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19. Januar 2015, 13:30 Uhr

Die Oberliga-Handballer des TSV Hürup setzen ihre Erfolgsserie fort. Das Team von Trainer Christian Lutter bezwang in einem guten Spiel den Preetzer TSV, der zuletzt sechs Mal in Folge gewonnen hatte, mit 29:24 (16:14) und klettert in der Tabelle auf Rang fünf. „Das war noch einmal eine Steigerung zur Vorwoche“, freute sich Lutter und hob hervor: „Das war eine wirklich geschlossene Mannschaftsleistung. In der Deckung standen wir kompakt und im Angriff waren wir von jeder Position gefährlich“. Zudem brachte Lutter in der zweiten Hälfte mit Nachwuchstorhüter Noah Jessen einen „Joker“. Der gerade erst 17-Jährige zeigte in seinem erst zweiten Einsatz eine klasse Leistung. „Er hat sich eingepasst in ein starkes Team“, so Lutter.

Die Anfangsminuten verliefen nicht nach dem Geschmack des Hüruper Trainers. Das Spiel war zwar ausgeglichen, doch Preetz' Spielmacher Luca Fabrizio erzielte drei von fünf Treffern und sorgte für viel Wirbel. Genau das sollte eigentlich verhindert werden. Bereits nach neun Minuten nahm Lutter die erste Auszeit und stellte Julien Timm als Manndecker für den Spielmacher ab. Diese Maßnahme zeigte nicht direkt Wirkung. Erst nachdem der Coach wieder auf 6:0 umstellte und die Abwehr aufmerksamer agierte, stellte sich der Erfolg ein. „Dadurch hat Fabrizio die Bindung zum Spiel verloren“, meinte Lutter. Preetz, zwischenzeitlich mit 7:6 (15.) in Führung gegangen, unterliefen vermehrt Fehler, und Hürup setzte sich durch einen Gegenstoß von Finn Hinrichsen erstmals mit drei Treffern auf 13:10 (25.) ab.

Den 16:14-Pausenvorsprung baute Hürup nach Wiederanpfiff auf 18:14 (36.) durch Niels Jensen per Strafwurf aus. Auch zwei vergebene Strafwürfe brachten Hürup nicht mehr aus dem Tritt. Simon Lundgaard brachte sein Team mit seinem Treffer zum 20:15 (41.) erstmals mit fünf Treffern in Front. Mit einem wuchtigen Tor zum 23:16 (45.) führte Lennart Beering die Angeliter endgültig auf die Siegerstraße. Eine zwischenzeitliche Preetzer Aufholjagd zum 21:25 (51.) wehrte Hürup ab. „Die Souveränität, mit der wir im Angriff aufgetreten sind, hat mich beeindruckt“, erklärte der zufriedene Hüruper Coach.






TSV Hürup: Björn Hinrichsen, Jessen – Witte (1), Frahm, Oetzmann (7), Timm (2), Mattsen (1), Woldt, Finn Hinrichsen (3), Lundgaard (1), Jensen (7/3), Ewers, Beering (4), Philipp Hinrichsen (3).
Preetzer TSV: Kraul, Michelsen, - Ranke, Fabrizio (4/2), Neelsen (9), Schmalz (1), Rieckmann, Schneider, Klöckner (3), Hauschild (5), Götgens, Klaus (2).
Siebenmeter: 5/3:2/2. – Zeitstrafen: 3:2. – Zuschauer: 150.

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