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Handball : Hüruper Angriffswirbel

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Oberliga: Klarer 34:22-Heimerfolg über die HSG Hohn/Elsdorf. Sjören Tölle und Simon Petersen ragen heraus.

Einen deutlichen und letztlich ungefährdeten 34:22 (14:10)-Heimsieg feierten die Oberliga-Handballer des TSV Hürup gegen die HSG Hohn/Elsdorf. Die abstiegsbedrohten Gäste gestalteten lediglich die Anfangsphase ausgeglichen, ehe die Hüruper die Kontrolle über das Spiel übernahmen. „Das war eine starke Mannschaftsleistung und hat Spaß gemacht“, freute sich Hürups Trainer Christian Lutter über die gute Leistung seiner Mannschaft und eine Partie mit einem hohen Unterhaltungswert.

Die Heimmannschaft, bei der Mittelmann Kay Blasczyk verletzt fehlte, brauchte etwas Zeit, um gegen die Anfangs agilen Gäste ins Spiel zu finden. Die insgesamt zerfahrenen ersten Spielminuten nutzte Hohn besser und lag sogar mit 6:4 (16.) in Führung. Großen Anteil an der Verunsicherung beider Mannschaften hatte das Schiedsrichtergespann, das anfangs kaum einen Spielfluss zuließ. Mit zunehmender Dauer fand der TSV Hürup in die Spur und ging nach einem 6:7-Rückstand (20.) mit fünf Treffern in Folge mit 11:7 (24.) in Führung.

Treffsicher zeigte sich vor allem der Rückraum der Hüruper, bei denen Sjören Tölle (8 Tore) und Simon Petersen (10 Tore) die defensive Haltung der Gäste-Deckung für teilweise spektakuläre Treffer nutzten. In der Deckung ließ Hürup den Gästen kaum noch Freiraum, und Nils Himmelsbach war ein starker Rückhalt.

Nach dem 14:10 zur Pause setzte sich Hürup weiter ab. Als Julien Timm zum 21:13 (38.) traf, war der letzte Widerstand der HSG Hohn/Elsdorf gebrochen. Die Gäste versuchten zwischenzeitlich, Hürup mit einer offenen Deckung für Sjören Tölle unter Druck zu setzen, doch Mittelmann Nils Gümmer brachte Simon Petersen immer wieder in Wurfposition, der eine überragende Wurfquote hatte und Gerald Dobratz im Gästetor kaum eine Chance ließ.

Philip Hinrichsen erzielte nach Anspiel von Marc Walder die erste Zehn-Tore-Führung zum 26:16 (45.). Nun leisteten die Gäste kaum noch Gegenwehr. Hürup zauberte jetzt und baute den Vorsprung mit tollen Kombinationen aus. Einen Sonderapplaus erhielt Shooter Sjören Tölle bei seiner Auswechslung zehn Minuten vor dem Ende, er hatte mit seinen teilweise spektakulären Treffern für die besonderen Tore gesorgt.

Der TSV Hürup bleibt damit vorerst auf dem fünften Tabellenplatz und muss diesen am kommenden Wochenende im direkten Duell gegen den FC St. Pauli diesen verteidigen.

TSV Hürup: M. Samuelsen, N. Himmelsbach – Timm (4), L. Samuelsen, Gümmer, Reinsch, Otto (1), Zschiesche (5/2), Walder (1), Tölle (8), Petersen (10), Grossmann, Hinrichsen (5).

Beste Werfer Hohn: Thöming (4), Möller (5).

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