Handball-Oberliga : Hürup hat Respekt vor Hamburger Tempospiel

Der Hüruper Philipp Hinrichsen   trifft vom Kreis.
Der Hüruper Philipp Hinrichsen trifft vom Kreis.

Der Aufsteiger aus Angeln empfängt die U23 des HSV. Wiedersehen mit alten Bekannten.

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23. November 2013, 16:06 Uhr

Zu einem Duell zwischen Tabellennachbarn kommt es heute um 17 Uhr in der Paul-Jensen Halle des TSV Hürup. Der Aufsteiger aus Angeln empfängt die U23 des HSV Hamburg in der Handball-Oberliga. Der Bundesliga-Nachwuchs liegt mit 12:6 Punkten direkt vor dem TSV, der mit 10:8 Punkten Platz sechs belegt. „Ich kenne keine Mannschaft in der Oberliga, die so Tempo und Druck macht wie der HSV“, weiß Hürups Trainer Christian Lutter die Stärke des jungen Gäste-Teams einzuschätzen. Bedingt durch das Tempo erzielten die Hamburger im Schnitt 32 Tore pro Spiel. „Allerdings sind sie in der Deckung anfällig und neigen im jugendlichen Überschwang zu Fehlern“, weiß Lutter und ergänzt: „Für uns geht es darum, das Maß an Ruhe und Cleverness zu finden und nicht auf Gedeih und Verderb das Tempo mitzugehen.“

Besonders freut sich Hürups Marc Walder auf dieses Spiel. Er trifft nämlich auf seinen Bruder Rick, der in der vergangenen Saison noch das TSV-Trikot trug und zur neuen Spielzeit nach Hamburg gewechselt ist. Doch auch Tim Witte und Niels-Oke Schmäschke vom HSV sind im Norden bekannte Gesichter. HSV-Trainer Jens Häussler, Co-Trainer der Bundesligamannschaft, weiß sicherlich um die Stärke und die Atmosphäre in Hürup und wird seine Mannschaft entsprechend einstellen.

Personell hat Lutter mit Tobias Otto vom Zweitligisten HSG Tarp-Wanderup eine weitere Option im Kader. Der Linksaußen ist eine Verstärkung für den Aufsteiger. Entscheidend wird bei der Mannschaft um Kay Blasczyk vor allem die Rückwärtsbewegung sein, um das Tempospiel der Gäste zu verhindern. „Hamburg hat eine sehr junge Truppe und spielt bedingungslos Tempo, selbst aus dem Anwurf“, sagt Lutter. Nach dem starken letzten Heimauftritt mit dem Sieg über DHK Flensburg verlor Hürup zuletzt auf Grund mangelnder Einstellung beim TSV Preetz. „Wir wollen jedes Heimspiel gewinnen“, ist die Vorgabe von Lutter, der ein attraktives Spiel beider Mannschaften erwartet.

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